Mein liebster Feind

- | Deutschland 1999 | 99 Minuten

Regie: Werner Herzog

Werner Herzogs Dokumentarfilm über Klaus Kinski, den verstorbenen Hauptdarsteller mehrerer seiner Filme. Herzog berichtet von Kinskis Wutausbrüchen und von katastrophalen Dreharbeiten, zeigt zum Beleg Out-Takes und reiste eigens zu den damaligen Drehorten in Südamerika. Der Filmemacher setzt sich zugleich selbst deutlich in Szene, sodass dies nicht nur ein Film über einen außergewöhnlichen Schauspieler und Menschen wurde, sondern auch über eine von Machtkämpfen und Eitelkeiten überschattete Männerfreundschaft. Als Dokument des dahingeschiedenen deutschen Autorenfilms von hohem Wert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1999
Regie
Werner Herzog
Buch
Werner Herzog
Kamera
Peter Zeitlinger
Musik
Popol Vuh
Schnitt
Joe Bini
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Mediacs & Capelight (16:9, 1.66:1, Mono dt.)
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Diskussion
Schicksalhaft – mit weniger würde sich Werner Herzog wohl kaum zufrieden geben, wenn es darum ginge, seine Beziehung zu Klaus Kinski mit einem Wort zu kennzeichnen. Schon das erste Zusammentreffen scheint in diese Richtung zu weisen: Herzog, ein 13-jähriger Schüler, und Kinski, ein halbwegs bekannter Schauspieler, wohnten einst für kurze Zeit in derselben Münchner Wohnung. Zeit genug immerhin für Kinski, in einem zweitägigen Tobsuchtsanfall das Badezimmer zu zerlegen, und für Herzog, einen bleibenden Eindruck von Kinski mit auf den Weg zu nehmen. So beginnt Herzogs Dokumentarfilm über seinen Schicksalspartner Kinski in eben jener Wohnung, deren neue Mieter, ein gutbürgerliches Ehepaar, allerdings ziemlich sprachlos auf Herzogs Erzählungen reagieren. Herzog kümmert das wenig, er genießt, hier wie über die ganze Länge des Films, das Schwelgen in Geschichten über den grotesken und einmaligen Menschen Kinski. Schließlich erzählen all diese Geschichten auch e

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