Alles bestens (wir verschwinden)

- | Frankreich 2000 | 95 Minuten

Regie: Claude Mouriéras

Nach 15 Jahren taucht der Vater von drei Schwestern als einsamer, kranker Mann wieder auf und bringt das routinierte Beziehungsgeflecht der Frauen durcheinander. Präzises Familiendrama über psychische Verletzungen und die Frage, wie man mit seinem Schicksal Frieden schließen kann. Kammerspiel, das sich durch ein hervorragendes Ensemble und die Fähigkeit des Regisseurs auszeichnet, dem schwermütigen Thema auch einige heitere Momente abzugewinnen. (O.m.d.U.) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TOUT VA BIEN - ON S'EN VA
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2000
Regie
Claude Mouriéras
Buch
Claude Mouriéras
Kamera
William Lubtchansky
Schnitt
Monique Dartonne
Darsteller
Miou-Miou (Laure) · Sandrine Kiberlain (Béatrice) · Natacha Régnier (Claire) · Michel Piccoli (Louis) · Laurent Poitrenaux (Nicolas)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Diskussion
Laure, Béatrice und Claire sind drei Schwestern aus Lyon, sehr verschieden und doch eng verbunden. Ihr Vater hat vor 15 Jahren die Familie verlassen, die Mutter ist inzwischen gestorben. Nun leitet Laure, die Älteste, die elterliche Tango-Tanzschule, zieht nebenbei allein Tochter Marion auf und verliebt sich in einen jüngeren Schuhverkäufer, der rechts und links nicht unterscheiden kann. Béatrice, die „toughe“ Geschäftsfrau, führt mit ihrem farbigen Freund Arthur ein bürgerliches Leben und finanziert dabei noch Nesthäkchen Claire mit. Diese ist eine begabte Pianistin, wohnt mit anderen Hausbesetzern in einer Abrissbude und nimmt an bizarren Kunsthappenings teil. Regelmäßig treffen sich die drei Geschwister im Haus der Ältesten, dem Elternhaus, streiten, versöhnen sich und geben einander jene Liebe, Wärme und Unterstützung, die eine Familie ausmachen. Bis eines Tages der Vater bei Cl

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