Under Suspicion - Mörderisches Spiel

Kammerspiel | USA/Frankreich 2000 | 110 Minuten

Regie: Stephen Hopkins

Vor dem Hintergrund einer Wohltätigkeitsgala in Puerto Rico verhört ein Polizist eine Nacht lang einen Staranwalt. Der Mann, der ein vergewaltigtes Mädchen tot auf der Straße gefunden hatte, wird in den Augen des Polizisten vom Zeugen zum Tatverdächtigen, als er sich immer mehr in Lügen und Halbwahrheiten verstrickt. Remake von Claude Millers "Das Verhör" als subtile Studie über Psychoterror, das trotz Rückblenden, Parallelhandlung und aufgesetzt wirkender technischer Kunstgriffe ein Kammerspiel ist, das von den zwei großartigen Hauptdarstellern lebt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
UNDER SUSPICION
Produktionsland
USA/Frankreich
Produktionsjahr
2000
Regie
Stephen Hopkins
Buch
Tom Provost · W. Peter Iliff
Kamera
Peter Levy
Musik
BT
Schnitt
John Smith
Darsteller
Gene Hackman (Henry Hearst) · Morgan Freeman (Captain Victor Benezet) · Thomas Jane (Felix Owens) · Monica Bellucci (Chantal Hearst) · Nydia Caro (Isabella)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Kammerspiel | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein kurzes Feature, in dem die Umsetzung des Remakes gegenüber dem Original deutlich gemacht wird. Des weiteren wird eine "Special Limited Edition" angeboten, in der auf einer zweiten DVD "als Bonus" das Original "Das Verhör" enthalten ist.

Verleih DVD
Splendid/Ascot (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Dunkelgrün, dunkelbraun, dunkelgelb, auf jeden Fall dunkel: „Under Suspicion“ ist ein Nacht-Film. Doch das Dunkle steht auch für die Blackouts in der Erinnerung, für die schwarzen Flecken auf der Seele, für all die Dinge, die besser nicht ins Tageslicht kommen in diesem langen Verhör, das während einer einzigen Nacht spielt. Auch die Hautfarbe von Morgan Freeman als Polizei-Captain Benezet passt zu dieser farblich gelungenen Atmosphäre, die den ganzen Film trägt. Freeman verhört Gene Hackman, einen Steueranwalt, der beim Joggen im Wald ein totes Mädchen fand, das vorher vergewaltigt wurde. Weil es ein paar Unklarheiten gibt, bittet Benezet den Anwalt abends kurz aufs Präsidium. Genauer sagt, lotst er ihn von einer Wohltätigkeitsgala weg, auf der der Anwalt als Festredner sprechen soll. Benezet verdächtigt ihn, den Mord begangen zu haben, ebenso

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