Der Exorzist - Director's Cut

Horror | USA 1973 | 132 Minuten

Regie: William Friedkin

Ein zwölfjähriges Mädchen wird von einem Dämon bedrängt, grässlich verunstaltet und gepeinigt, bis es von zwei Jesuiten, die bei der Teufelsaustreibung ihr Leben verlieren, von seiner Besessenheit befreit wird. Auch im Neuschnitt hat William Friedkins Bestseller-Verfilmung aus dem Jahr 1973 nichts von ihrer beängstigenden Effektivität eingebüßt, nicht zuletzt weil es der inszenatorisch virtuos mit Momenten der Angst und des Schreckens operierende Psycho-Schocker äußerst geschickt versteht, an fundamentale Ängste des Zuschauers zu rühren. (Videotitel: "Der Exorzist - Die neue Fassung")

Filmdaten

Originaltitel
THE EXORCIST
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1973
Regie
William Friedkin
Buch
William Peter Blatty
Kamera
Owen Roizman · Billy Williams
Musik
Jack Nitzsche
Schnitt
Evan Lottman · Norman Gay
Darsteller
Linda Blair (Regan MacNeil) · Ellen Burstyn (Chris MacNeil) · Jason Miller (Father Karras) · Max von Sydow (Father Merrin) · Lee J. Cobb (Lt. Kinderman)
Länge
132 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs. Siehe auch: Eintrag unter "Der Exorzist".

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD6.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 1.78:1, dts-HDMA6.1 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Die Idee, unsere Welt zum Austragungsort überirdischer Konflikte zu machen, erfreut sich im Horror-Kino derzeit großer Beliebtheit. In Filmen wie „Lost Souls“ (fd 34 676) und „End of Days“ (fd 34 001) plant Satan höchstpersönlich die feindliche Übernahme der alltäglichen Gesellschaft, sodass jeweils das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel steht. Insofern scheint es nur nahe liegend, dass der Klassiker der Teufelswerke 27 Jahre nach seiner Premiere auf die Leinwand zurückkehrt. In „Der Exorzist“ (Erstbesprechung: fd 18 987) geht es zwar bloß um die Seele der zwölfjährigen Regan, von der ein antiker Dämon Besitz ergriffen hat, aber das vergleichsweise intime Szenario lässt die apokalyptischen Spektakel der Gegenwart verdammt alt aussehen. Anders als die bislang be

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