Lushins Verteidigung

- | Großbritannien/Frankreich 2000 | 109 Minuten

Regie: Marleen Gorris

Ein linkischer, weltfremder Schachgroßmeister verliebt sich während eines Turniers im Jahr 1929 in eine aus verarmtem russischem Adel stammende junge Frau, die ihm in Folge den Rücken stärkt und ihn zur Lebensfähigkeit beflügelt. Verfilmung einer Novelle von Vladimir Nabokov, die vergeblich eine himmelstürmende Liebe beschwört, weil die schematische Zeichnung der Hauptfiguren den natürlichen Fluss der Handlung hemmt. Lediglich das wunderschöne Szenenbild und die detailfreudige Ausstattung wissen zu überzeugen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE LUZHIN DEFENCE | LA DEFENSE LOUJINE
Produktionsland
Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
2000
Regie
Marleen Gorris
Buch
Peter Berry
Kamera
Bernard Lutic
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Michiel Reichwein
Darsteller
Emily Watson (Natalia) · John Turturro (Lushin) · Geraldine James (Vera) · Stuart Wilson (Valentinov) · Christopher Thompson (Stassard)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Vor der Kulisse einer herrschaftlichen Hotel-Villa im Jahre 1929 tummeln sich Reisende, Dandys, Spieler und Intriganten. Ein lauschiger Park und ein großer See bieten Ungestörtheit vor dem Trubel für die einen, die anderen delektieren sich an einem Schachturnier. So auch der Großmeister Alexander Lushin, der in diese atemberaubende Welt aus Fin-de-Siècle-Eleganz und Abenteurertum buchstäblich hineinstolpert, um das Turnier seines Lebens zu spielen. Doch zunächst trifft der verwirrt scheinende, stammelnde Mann die junge eigenwillige Natalia und verliebt sich sofort und heftig. Sie sieht das Besondere in ihm und erwidert seine Gefühle. Ihre Mutter, aus verarmtem russischen Adel stammend, interveniert kräftig – sie sucht schließlich einen manierlichen, gut situierten Schwiegersohn und keinen verschrobenen Verlierer. Doch nach der Über

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren