Die fabelhafte Welt der Amélie

Komödie | Frankreich 2001 | 122 Minuten

Regie: Jean-Pierre Jeunet

Eine schüchterne Kellnerin träumt sich fantasievoll durch den tristen Alltag im Pariser Stadtteil Montmartre. Eine Schachtel mit alten Spielsachen inspiriert sie dazu, ihren Mitmenschen Gutes zu tun. Sie hilft Kollegen und Nachbarn und findet wie nebenbei die Liebe. Das detailreich ausgestattete Märchen um eine außergewöhnliche junge Frau zeigt Paris in verzauberter Gestalt. Dank des ideenreichen Drehbuchs, der exzellenten Dialoge sowie zahlreicher tricktechnischer Raffinessen wird das stark stilisierte Bildfeuerwerk an keiner Stelle langweilig. Zusammengehalten wird das Ensemble der stark karikierten Nebenfiguren durch die große Ausstrahlung der Hauptdarstellerin. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LE FABULEUX DESTIN D'AMÉLIE POULAIN
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2001
Regie
Jean-Pierre Jeunet
Buch
Guillaume Laurant · Jean-Pierre Jeunet
Kamera
Bruno Delbonnel
Musik
Yann Tiersen
Schnitt
Céline Kelepikis
Darsteller
Audrey Tautou (Amélie Poulain) · Mathieu Kassovitz (Nino Quincampoix) · Rufus (Raphael Poulain, Amélies Vater) · Yolande Moreau (Concierge Madeleine Wallace) · Artus de Penguern (Hippolito, Schriftsteller)
Länge
122 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Universal
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Diskussion
Die Orte sind liebevoll ausgesucht, die Sets fantasievoll gestaltet, die Computeranimationen mit Bedacht eingesetzt und das Personal skurril gezeichnet. In Jean-Pierre Jeunets „Die fabelhafte Welt der Amélie“ wimmelt es von wundervollen Bildern, und es fällt schwer, eine Schlüsselszene auszumachen, die normalerweise das Davor und das Danach in einem Film erschließt. Nach 122 Filmminuten verlässt man das Kino in Gedanken an die wunderschönen Kulleraugen der 23-jährigen Audrey Tautou („Schöne Venus“, fd 34 173), deren Ponyfrisur ein wenig an ein französisches Schlagersternchen erinnert. Vergeblich versucht man die fabelhaften Bilder einzuordnen. Jean-Pierre Jeunet entfacht einen wahren Bildersturm, der seinesgleichen sucht. Kaum auszudenken, wie Emily Watson („Breaking the Waves“ fd 32 145), die ursprünglich für die Rolle der Amélie vorgesehen war, als naive Pariser Kellnerin gewirkt hätte. Das Drehbuch schrieb Jean-Pierre Jeunet der Britin gewissermaßen auf den Leib. Doch Emily

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