Wir waren Helden

Kriegsfilm | USA 2002 | 126 (133, FSK 18-DVD) Minuten

Regie: Randall Wallace

Der Ausbilder einer US-Infanterie-Einheit muss seine Soldaten, die er als strenge Vaterfigur führt, im Jahr 1965 im Vietnam-Krieg in ein Himmelfahrtskommando führen. Während der zweite, kampfbetonte Teil des Films in Vietnam spielt, schildert der erste die Lage an der Heimatfront sowie in der Familie des Offiziers, die es später im Dschungel zu verteidigen gilt. Ein patriotisch-militaristischer Film nach einem Tatsachenbericht, der im Nachhinein das Image der US-Armee aufpolieren will. Dabei entlarvt er unfreiwillig die schauspielerischen Schwächen seines Hauptdarstellers.

Filmdaten

Originaltitel
WE WERE SOLDIERS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Randall Wallace
Buch
Randall Wallace
Kamera
Dean Semler
Musik
Nick Glennie-Smith
Schnitt
William Hoy
Darsteller
Mel Gibson (Hal Moore) · Madeleine Stowe (Julia Moore) · Sam Elliott (Basil L. Plumley) · Greg Kinnear (Major Bruce Crandall) · Chris Klein (Jack Geoghegan)
Länge
126 (133, FSK 18-DVD) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f (ab 16 & 18 DVD)
Genre
Kriegsfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit nicht verwendeten Szenen. Während der Film für die Kinoauswertung um etwa 13 Minuten signifikant gekürzt wurde, ist auf DVD neben der Kinofassung auch eine ungekürzte Fassung erhältlich, die der US-Kinofassung von 139 Minuten entspricht.

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., DTS dt.)
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Diskussion
Amerika und Vietnam – das ist auch für das Kino eine unendliche Geschichte, die vor rund 40 Jahren begann und seitdem – jeweils abhängig vom aktuellen geistigen Klima – fortgeschrieben wird. In diesem Fall handelt sie vom Lieutenant Colonel Hal Moore und seiner Frau Julie, die 1965 von den fatalen politischen Fehlentwicklungen betroffen sind. Moore ist dabei, ein Infanterie-Bataillon für den kommenden Einsatz in Vietnam auszubilden. Was er nicht ahnt: Er selbst wird den ersten großen Zusammenstoß mit den Truppen des Vietcong leiten. Vor seinen Soldaten gibt sich Moore als strenge Vaterfigur, die Drill mit Verständnis zu verbinden versucht, und zu Hause als liebender Vater und Ehemann. Es ist diese heile Welt, die es in den Kämpfen in Ostasien zu schützen gilt. Erst als die Truppe aufbricht, erfährt Moore, dass sein Auftrag ein Himmelfahrtskommando werden könnte – eine Aussicht, die sich bestätigen wird. Die Schlacht im Ia Drang-Tal wird ein Kampf u

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