- | USA 2002 | 96 Minuten

Regie: Steven Brill

Ein Hinterwäldler erbt das Medienimperium seines Onkels, bewahrt sich jedoch seine menschlich-naive Ader, kann die Frau fürs Leben gewinnen und den Aktionären moralische Werte nahe bringen. Gescheitertes Remake von Frank Capras berühmter "New Deal"-Komödie "Mr. Deeds geht in die Stadt" (1936), das vor allem unter der lustlosen Inszenierung sowie seinem blassen Hauptdarsteller leidet. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
MR. DEEDS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Steven Brill
Buch
Tim Herlihy
Kamera
Peter Lyons Collister
Musik
Teddy Castellucci
Schnitt
Jeff Gourson
Darsteller
Adam Sandler (Longfellow Deeds) · Winona Ryder (Babe Bennett/Pam Dawson) · John Turturro (Emilio Lopez) · Allen Covert (Marty) · Peter Gallagher (Chuck Cedar)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar Home
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Diskussion
In der Komödie „Mr. Deeds“ wird ein Mann auf offener Straße zusammen geschlagen. Der Täter versetzt seinem Opfer etwa ein Dutzend Schläge und einen Tritt ins Gesicht. Ist das komisch? Kann man darüber lachen? Das bleibt wohl dem Geschmack jedes Einzelnen vorbehalten. Damit aber Zuschauer über eine solche Szene lachen können, bedarf es mindestens einer Voraussetzung: es muss ein Kontext etabliert sein, der sowohl zwischen Publikum und Filmbild als auch zwischen Filmbild und abgebildeter Realität eine ironische Distanz aufbaut. Unter einer solchen Bedingung konnte, wer wollte, beispielsweise über den Running Gag der Fernsehshow „Schmidteinander“ lachen, der Harald Schmidt und seinen Kompagnon Herbert Feuerstein dabei zeigte, wie sie herzhaft auf einen vermeintlich im Off am Boden Liegenden eintraten. Weil diese Voraussetzung in Steven Brills „Mr. Deeds“ fehlt, dürfte es sc

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