Planet B - The Antman

- | Deutschland 2000 | 92 Minuten

Regie: Christoph Gampl

Horrorfilm mit deutlichem Ekelfaktor um die Machenschaften eines machtbesessenen Ameisendompteurs in Mexiko. Einer von drei Filmen des neuen Labels "Planet B", das die Mythen, Monster und Mutanten aus trivialen "B-Pictures" mit ihrer Low-Budget-Ästhetik für die aktuelle Leinwand wiederbeleben soll. Hochkarätige Schauspieler in aufwändigen Kostümen chargieren nach Herzenslust zwischen Pappkulissen, pyrotechnischen Tricks und Verfolgungsjagden, ohne dass der Spaß auf den Zuschauer überspringt. Konzipiert als reine Unterhaltung an exotischen Schauplätzen, nehmen sich alle drei Filme letztlich nicht ernst genug, um mehr zu sein als oberflächlich witzig oder unfreiwillig komisch. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2000
Regie
Christoph Gampl
Buch
Marc Alexander Meyer
Kamera
Alexander Fischerkoesen
Musik
Ingo Frenzel
Schnitt
Markus Schmidt
Darsteller
Götz Otto (Don José de Alvarez) · Yasmina Filali (Bella Bonita) · Lars Rudolph (Loco Satano) · Elisabeth Volkmann (El Busto) · Gojko Mitic (Fumigimo)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
mediacs
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Diskussion
Der dänische Film hat die „Dogma“-Bewegung weltweit in Gang gesetzt, im deutschen Kino soll nun nach Willen der drei Produzenten von Checkpoint Berlin „Planet B“ seinen Siegeszug antreten. Hinter diesem Label verbirgt sich der Versuch, die Welt der „B-Pictures“ mit ihren Mythen, Monstern und Mutanten sowie ihrer Low-Budget-Ästhetik neu für die große Leinwand zu entdecken, ungeachtet der Tatsache, dass diese ihre profitable Heimat längst in Direct-to-Video-Produktionen gefunden haben. Dieses Vorhaben, das nicht nur in Deutschland seinesgleichen sucht, verhält sich völlig konträr zu „Dogma“, deren Aushängeschilder wie Lars von Trier und Thomas Vinterberg das Leben mit filmischen Mitteln erforschen und zwischenmenschliche Prozesse sezieren, während es bei „Planet B“ um nichts als reine Unterhaltung an exotischen Schauplätzen wie dem mittelalterlichen Paraguay oder der mexikanischen Wüste geht: L’art pour l’art aus der B-Klasse. Die drei Filme „Detective Lovelorn und die Rache des Pharao“, „The Antman“ und „Mask under Mask“ bilden den Auftakt dieser Reihe aus dem Geist von B-Klassikern wie Val Lewtons „Ich folgte einem Zombie“ (fd 34 194) und anderen Filmen aus den RKO-, Republic- oder Monogram-Studios oder auch der deutschen Edgar-Wallace-Reihe; bei Erfolg sollen weitere folgen. Es handelt sich um preiswert produzierte „kleine“ Filme, die Ende 2000 bis Anfang 2001 in jeweils 20 Drehtagen realisiert wurden. Die Produzenten hatten den Mut, jungen Regisseuren und Quereinsteigern, die Erfindungsreichtum und ein Faible für den amerikanischen und europäischen B-Film eint, eine Chance zu geben, aber auch das hat Tradition im B-Bereich, der immer auch Talentschmiede und V

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