Tatsächlich Liebe

Komödie | Großbritannien/USA 2003 | 135 Minuten

Regie: Richard Curtis

Ein weihnachtlicher Episodenfilm rund um die Liebe in unterschiedlichen Erscheinungsformen, quer durch die Altersstufen und Milieus. U.a. treten auf: Ein abgehalfterter Rock-Star, der sich andauernd mit seinem alten Manager und besten Freund kabbelt, ein Witwer, der seinem Sohn durch die Turbulenzen der ersten Liebe zu helfen versucht, ein schüchternder Autor, der sich im Urlaubsdomizil in ein Hausmädchen verliebt, eine Frau, die merkt, dass ihr Ehemann dabei ist, Gefühle für eine jüngere Frau zu entwickeln, und der britische Premierminister. Dem Film gelingt es, aus diesem vielfältigen Panorama zwischenmenschlicher Reibungen eine mal humorvolle, mal melodramatische Gefühls-Achterbahn zu machen, die hemmungslos romantisch der Macht der Liebe huldigt. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
LOVE ACTUALLY
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Richard Curtis
Buch
Richard Curtis
Kamera
Michael Coulter
Musik
Craig Armstrong
Schnitt
Nick Moore
Darsteller
Bill Nighy (Billy Mack) · Colin Firth (Jamie) · Sienna Guillory (Jamies Freundin) · Liam Neeson (Daniel) · Emma Thompson (Karen)
Länge
135 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Die umfangreiche Special Edition beinhaltet u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs mit den Darstellern Hugh Grant, Bill Nighy und Thomas Sangster, ein kommentiertes Feature mit 10 im Film nicht verwendeten Szenen (37 Min.) sowie zwei Features zu der im Film verwendeten Musik.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Romantischer wird‘s nicht: Ein weihnachtlicher Episodenfilm um diverse zwischenmenschliche Reibungen rund ums Weihnachtsfest.

Diskussion
Dem Mann gefällt die Sache selbst nicht: Von seinem ebenso rührigen wie gutmütigen Manager hat sich der abgehalfterte Ex-Rockstar überreden lassen, eine Cover-Version des alten Troggs-Hits „Love is all around“ einzuspielen, wobei der Clou der neuen Fassung darin besteht, dass Billy Mack statt „Love“ jeweils „Christmas“ singt. Doch trotz angebrochener Weihnachtszeit, in der sich die Menschen erfahrungsgemäß für allerlei Sentimentalitäten erwärmen, scheint der Plan, mit solch kalkulierter Rührseligkeit einen Hit zu landen, nicht aufzugehen. Als der Interpret auf einen Interview-Termin im Radiostudio wartet, muss er hören, wie sein soeben gespielter Song den Moderator zu einem spontanen Ausdruck des Missfallens veranlasst. Doch statt PR-Sprüchen hat der Rock-Senior eine entwaffnende Vision parat: „Wäre es nicht toll,“ so fragt er, „wenn dieses Weihnachten nicht die Platte eines selbstgefälligen Teenagers auf Platz eins wäre, sondern die eines alten ehemaligen Heroinsüchtigen, der sich um jeden Preis um ein Comeback bemüht?“

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