The Missing (2003)

Drama | USA 2003 | 137 Minuten

Regie: Ron Howard

Das plötzliche Verschwinden eines 17-jährigen Mädchens führt dessen Mutter und den vor zwei Jahrzehnten zu den Indianern geflohenen Großvater wieder zusammen, als beide einer gewalttätigen Apachen-Horde nachstellen, die das Mädchen entführt hat und nach Mexiko verkaufen will. Stilistisch zwar unsicherer Western, der aber auf Dauer erstaunlich viel Interesse an seinen von rauen Lebensbedingungen geprägten Figuren zu wecken versteht. Gute Schauspieler und die hervorragende Landschaftsfotografie machen die Längen und Brutalitäten weitgehend erträglich. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE MISSING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Ron Howard
Buch
Ken Kaufman
Kamera
Salvatore Totino
Musik
James Horner
Schnitt
Dan Hanley · Mike Hill
Darsteller
Tommy Lee Jones (Samuel Jones) · Cate Blanchett (Maggie Gilkeson) · Evan Rachel Wood (Lily Gilkeson) · Jenna Boyd (Dot Gilkeson) · Aaron Eckhart (Brake Baldwin)
Länge
137 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Western

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit 5 im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.) sowie ein alternatives Filmende in zwei Versionen (8 & 13 Min.).

Verleih DVD
Columbia TriStar (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wann hat schon einmal ein Film damit begonnen, dass er seine Heldin in einem „Outhouse“, einem Plumpsklo, zeigt? Nur dort findet sie die einzigen Augenblicke der Ruhe in einem bitteren, rauen Leben, das ihr keine Zeit lässt, an sich selbst zu denken. Ron Howard, sonst eher für Romantisierung zuständig, versucht sich in diesem Western an der Entromantisierung eines Genres, als habe es Sam Peckinpah und Sergio Leone nie gegeben. Der Film, der dabei herausgekommen ist, lässt sich entsprechend schlecht einordnen. Während die Handlung allenthalben Bezug auf John Fords „Der schwarze Falke“ (fd 5 299) nimmt, unterläuft Howard das traditionelle Konzept immer wieder mit modernen Perspektiven, als habe er eine Art feministische Antwort auf John Wayne im Kopf gehabt. Wer vor dem Kinobesuch noch einmal seine Erinnerungen an Fords Western-Klassiker aus dem Jahr 1956 mobilisiert hat, wird einigermaßen irritiert sein über die vielen Kehrtwendungen, mit denen „The Miss

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