Was das Herz begehrt

Komödie | USA 2003 | 128 Minuten

Regie: Nancy Meyers

Ein alternder Playboy erleidet bei einem Schäferstündchen mit einer jungen Frau einen Herzinfarkt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wird er im Strandhaus ihrer Mutter einquartiert, da er unter Beobachtung bleiben muss. Zwischen dieser, einer erfolgreichen Dramaturgin, die die Geschichte zu einem Stück verarbeiten will, und dem charmanten Schwerenöter entwickelt sich allmählich Zuneigung; doch bis zur Aufführung des Stücks und zum Happy End sind manche Schwierigkeiten zu überwinden. Anfänglich präzise inszenierte Komödie voller Sprachwitz und mit einem fesselnden Hauptdarsteller, die aber bald ihren Erzählrhythmus verliert und zu immer gröberen Mitteln greift. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
SOMETHING'S GOTTA GIVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Nancy Meyers
Buch
Nancy Meyers
Kamera
Michael Ballhaus
Musik
Hans Zimmer
Schnitt
Joe Hutshing
Darsteller
Jack Nicholson (Harry Sanborn) · Diane Keaton (Erica Barry) · Frances McDormand (Zoe Barry) · Keanu Reeves (Julian Mercer) · Amanda Peet (Marin)
Länge
128 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie | Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar der Regisseurin, der Hauptdarstellerin Diane Keaton und des Produzenten Bruce A. Block sowie einen Audiokommentar der Regisseurin und des Hauptdarstellers Jack Nicholson. Des weiteren anbei ist ein Feature mit einer im Film nicht verwendeten Szene (3 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Der erste Akt gehört Jack Nicholson. Wie einst als gehässiger Sonderling Melvin Udall in James L. Brooks’ „Besser geht’s nicht“ (fd 32 980) versprüht er eine unnachahmliche charismatische Präsenz. Ohne die kongeniale Helen Hunt an seiner Seite, degradiert er das keineswegs enttäuschende, hochkarätige Restensemble jedoch stellenweise zum bloßen Stichwortgeber. Zwar spielt er diesmal keinen alten Stinkstiefel, sondern einen alternden Playboy, doch von ihrer Persönlichkeitsstruktur her sind sich Melvin und Harry durchaus ähnlich. Beide sind im Innersten einsam, und beide kaschieren das mit wortgewandter Schlagfertigkeit. Der bittere Sarkasmus weicht lediglich neckischer (Selbst-)Ironie. Harry pflegt das Image des unverbesserlichen Lüstlings. Möglichst viele sexuelle Affären mit möglichst jungen Frauen sollen ihn im Zusammenspiel mit Viagra sein eigenes Alter vergessen machen. Gleich zu Anfang sitzt er mit dunkler S

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