Stauffenberg

- | Deutschland/Österreich/Italien 2003 | 90 Minuten

Regie: Jo Baier

20. Juli 1944: Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist fest entschlossen, den Geheimplan "Walküre" in die Tat umzusetzen. Bei einem Treffen im ostpreußischen Führerhauptquartier "Wolfsschanze" hat er eine Bombe in der Aktentasche und ist bereit, Hitler zu töten. Das Attentat misslingt. Noch am selben Tag werden die Mitglieder der Widerstandsgruppe verhaftet und ohne Gerichtsverfahren hingerichtet. Die minutiöse Aufbereitung der Ereignisse, in deren Folge eine Machtübernahme und die sofortige Kapitulation geplant waren, will die Beweggründe der durchaus national gesinnten Militärs erhellen. Doch das (Fernseh-)Drama über das wichtige Kapitel deutscher Geschichte fällt ernüchternd aus, der Versuch, einen nicht unerheblichen charakterlichen und moralischen Wandel darzustellen, ist weitgehend hilflos und uninspiriert. Die bloße Aneinanderreihung theaterhaft wirkender Statements fügt sich kaum zu einer schlüssigen Entwicklung, und auch die wenig subtilen Dialoge vermitteln nichts von der inneren Spannung eines Menschen, dem eine waghalsige und verantwortungsvolle Aufgabe bevorsteht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
STAUFFENBERG
Produktionsland
Deutschland/Österreich/Italien
Produktionsjahr
2003
Regie
Jo Baier
Buch
Jo Baier
Kamera
Gunnar Fuß
Musik
Enjott Schneider
Schnitt
Clara Fabry
Darsteller
Sebastian Koch (Claus Schenk Graf von Stauffenberg) · Ulrich Tukur (Oberst Henning von Tresckow) · Christopher Buchholz (Berthold Graf von Stauffenberg) · Hardy Krüger jr. (Werner von Haeften) · Axel Milberg (Generaloberst Fromm)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

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