Tödlicher Umweg

Psychothriller | Österreich/Deutschland/Großbritannien 2003 | 91 Minuten

Regie: Curt M. Faudon

Auf dem Weg zum Casting für einen Film wird ein Jungschauspieler im bayerischen Alpenvorland in eine Reihe mysteriöser Vorfälle verwickelt, die sich im Nachhinein als Inszenierung zu erkennen geben, da der ahnungslose Mann bereits in dem Film agiert, für den er vorsprechen wollte. Der in der Hauptrolle beachtlich gespielte Psychothriller entlarvt sich bereits in der Anlage als ebenso leicht durchschaubarer wie hanebüchener Unfug. Deshalb fällt er immer wieder einer unfreiwilligen Komik zum Opfer. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Österreich/Deutschland/Großbritannien
Produktionsjahr
2003
Regie
Curt M. Faudon
Buch
Benedikt Röskau
Kamera
Hans Selikovsky
Musik
Gerd Schuller
Schnitt
Daniela Padalewski · Gisela Haller
Darsteller
Ken Duken (Adrian) · Sebastian Koch (Philipp) · Eva Hassmann (Julia) · August Schmölzer (Karl) · Michou Friesz (Senta)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Psychothriller

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die „Plotline“ klingt nach großem Kino: Ein angehender Schauspieler wird auf dem Weg zu einem vielversprechenden Casting in eine perfide Szenerie verwickelt, in der er sich als Opfer und zugleich als Hauptdarsteller eines ausgefeilten Komplotts um Verbrechen, Mord und Leidenschaft wiederfindet. Der Zuschauer soll sich wohl zurücklegen und einen intelligenten Thriller genießen. Doch spätestens nach dem hoch ambitionierten, allerdings ein wenig wirren Vorspann im Stile von Kyle Coopers „Sieben“ (fd 31 462), den aufgeputschten Chorälen von Komponist Gerd Schuller, einer bieder agierenden Kamera und dem holprig eingeführten Darsteller schwant ihm, dass in „Tödlicher Umweg“ nicht alles zusammenpassen will. Die Vorfreude des von Ken Duken verkörperten Jungschausp

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