Helena von Troja

Historienfilm | USA/Griechenland/Malta 2003 | 168 Minuten

Regie: John Kent Harrison

Der trojanische Krieg aus der Sicht des Spartanerkönigs Menelaos, der sich im Lauf der kampfreichen Handlung vom gedemütigten zum verständnisvollen Ehemann und besonnenen Sieger entwickelt. Die detailfreudig inszenierte (Fernseh-)produktion reduziert Homers "Ilias" auf die Grundzüge und interpretiert deren Charaktere recht frei, wartet aber mit eindrucksvollen Bildern auf. Ohne Anspruch auf Historizität entfaltet sich ein Bilderbogen, der in lehrhaftem Tonfall Fiktion und geschichtliche Realität mischt, wobei Unstimmigkeiten des Drehbuchs, die mitunter bühnenhafte Inszenierung und einige unnötig ausgemalte Mordszenen das Vergnügen schmälern. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HELEN OF TROY
Produktionsland
USA/Griechenland/Malta
Produktionsjahr
2003
Regie
John Kent Harrison
Buch
Ronni Kern
Kamera
Edward J. Pei
Musik
Joel Goldsmith
Schnitt
Michael Ornstein
Darsteller
Sienna Guillory (Helena) · Matthew Marsden (Paris) · Rufus Sewell (Agamemnon) · John Rhys-Davies (König Priamos von Troja) · Maryam D'Abo (Königin Hecuba)
Länge
168 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Historienfilm

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Vielgestaltig ist die reiche Sagenwelt der griechischen Antike. Wie einfach und effektvoll sie sich reduzieren und umgestalten lässt, zeigt das Sandalen- Epos „Troja“ (fd 36 505), das vorgibt, von Homers Ilias inspiriert zu sein und tatsächlich in einigen Szenen etwas von ihrem Geist erhalten hat. Als Nachschlag dazu dient eine fast dreistündige Kabelfernsehproduktion, die aus Sicht des Spartanerkönigs Menelaos die wahre „Ich war dabei“-Geschichte des trojanischen Krieges erzählen will, was man aber nicht ganz ernst nehmen sollte, denn bereits in der ersten Szene, der Ge

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