Hunger auf Leben

Biopic | Deutschland 2004 | 88 Minuten

Regie: Markus Imboden

Das Leben DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933 bis 1973), die fest an die Errungenschaften und den Sieg des Sozialismus glaubte und ihr Leiden an der real existierenden DDR-Politik durch zahlreiche Männerbekanntschaften und drei Ehen zu kompensieren versuchte, die durch ihren Machtanspruch zum Scheitern verurteilt waren. Die differenzierte Studie des in allen Belangen gescheiterten Lebens einer Frau, die ihr Schreiben als Therapie zu nutzen versuchte, deren letzte Zuflucht jedoch die Krankheit wurde, wird von hervorragenden Darstellern getragen; vor allem Martina Gedeck beweist einmal mehr, dass sie zu den Ausnahmeerscheinungen im hiesigen Kino- und Fernsehbetrieb gehört. - Ab 16.

Filmdaten

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Produktionsfirma
Saxonia Media (für ARTE/mdr)
Regie
Markus Imboden
Buch
Scarlett Kleint
Kamera
Hans Grimmelmann
Schnitt
Ursula Höf
Darsteller
Martina Gedeck (Brigitte Reimann) · Kai Wiesinger (Daniel) · Ulrich Mühe (Jochen Hensel) · Heinrich Schneider (Günter) · Uwe Bohm (Lutz Reimann)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Pädagogische Empfehlung
- Ab 16.
Genre
Biopic | Drama
Externe Links
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