Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück

Animation | USA 2003/04 | 92 Minuten

Regie: Andrew Adamson

Die Fortsetzung des komplett im Computer generierten Trickfilms "Shrek - Der tollkühne Held" (2001): Nach den Flitterwochen mit Prinzessin Fiona kehrt der grüne Oger Shrek nur kurz in die geliebte Einsamkeit seines Waldes zurück. Denn in Fionas weit, weit entfernter Heimat warten ihre königlichen Eltern, um dem Paar, mehr oder weniger freiwillig, den Segen zu geben. Im kitschigen Königreich, einer bizarren Kreuzung aus Disneyland und Hollywood-Parodie, wartet keine allzu liebe Fee mit einer handfesten Intrige, die Shreks Liebe zu Fiona vor neue Prüfungen stellt. Einfallsreicher Filmspaß voller Gags und mitreißender Parodien. Auch wenn dem Film ein dichtes Zentrum fehlt, um dessen Kontur die detailfreudigen Episoden herum gesponnen würden, eine höchst vergnügliche Unterhaltung. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
SHREK 2
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003/04
Regie
Andrew Adamson · Kelly Asbury · Conrad Vernon
Buch
Joe Stillman · J. David Stern · David N. Weiss
Musik
Harry Gregson-Williams
Schnitt
Michael Andrew · Sim Evan-Jones
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Animation

Heimkino

Die Extras der Standard Edition umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Regisseure sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten alternativen Filmende. Die Special Edition (2 DVDs) enthält zudem neben allerhand Gimmicks für Kinder einen Storyboard/Film-Vergleich. Der Film existiert in verschiedenen Umverpackungen.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Sequels gehören zur Filmgeschichte, auch wenn Puristen darüber die Nase rümpfen. Was die Nachfolger über das jeweilige Original hinaus zu erzählen haben, resultiert jedoch selten aus innerer Zwangsläufigkeit, da Filme so gut wie nie als Fortsetzungen konzipiert werden. Erst der Erfolg an der Kinokasse lässt die Produzenten darüber nachdenken, ob sie mit einer Figur oder einem Stoff in Serie gehen sollen. Auch bei DreamWorks’ computeranimiertem Trickfilm „Shrek – Der tollkühne Held“ (fd 34 929) war zunächst nicht an einen zweiten Teil gedacht worden, wie dessen cleverer Beginn jetzt enthüllt, der das Happy End in die Flitterwochen verlängert und zugleich den Abzweig für eine weitere Geschichte sucht. In rasender Geschwindigkeit galoppiert eine geharnischte Gestalt Richtung Drachenburg, um Prinzessin Fiona aus den Händen des Ungeheuers zu befreien. Man wähnt sich in einer Wiederholung oder einer technisch überholten Highend-Version des ersten Teils, bis sich der wagemutige Retter den Helm vom Kopf reißt und das makellose Modelgesicht mit blonder Mähne von Prinz Charming zum Vorschein kommt. Dessen strahlendes Siegerlächeln erstarrt freili

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