Urban Guerillas

- | Deutschland 2003 | 81 Minuten

Regie: Neco Celik

Ein junger Sprayer aus der Berliner Graffiti-Szene kommt bei einer nächtlichen Aktion ums Leben. Für den Unfall wird sein Begleiter verantwortlich gemacht und aus der Szene ausgeschlossen. Fortan streift dieser allein durch die Stadt, wobei er einen anderen Sprayer kennen lernt, ohne zu merken, dass es sich um ein als Junge verkleidetes Mädchen handelt. Ein aus vielen Episoden und Nebenhandlungen zusammengesetztes, eher verworrenes Bild einer urbanen Subkultur, wobei der Film über dramaturgische Schwächen hinaus unter den bisweilen fast unverständlichen Dialogen und überforderten Laiendarstellern leidet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Neco Celik
Buch
Neco Celik
Kamera
Hannes Hubach
Musik
Enis Rotthoff
Schnitt
Michael Baudi
Darsteller
Idil Üner (Madlen) · Felix Kasper Kalypso (Kasper) · Ilke Üner (Danger) · Neco Celik (Ozan) · Ingeborg Westphal (Oma)
Länge
81 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Diskussion
Die Berliner Graffiti-Szene ist rau: Es wird geschimpft und gerempelt, ferner geht es um eine Art Ehre. In „Urban Guerillas“ präsentiert Regisseur Neco Celik ein Kaleidoskop geistig reduzierter Umgangsformen in einer schmutzigen Plattenbauwelt: Mofa ist tot und Mofa war Sprayer. Wie er gestorben ist, wird nicht klar, nur, dass es etwas mit dem Besprühen von Wänden und der anschließenden Flucht vom Tatort zu tun hatte. Kasper wird daraufhin von seiner Graffiti-Gruppe ausgeschlossen, hatte er doch die Verantwortung für den jungen und unerfahrenen Sprüher. Dass er zudem das geplante „Piece“ nicht fertig bekam, zieht außerdem auch noch die Obdachlosigkeit nach sich – sein Cousin, der das Bild in Auftrag gab, ist in diesem Punkt unerbittlich. So wandert Kasper schimpfend von einem Szene-Treffpunkt zum

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