Boogeyman - Der schwarze Mann

Horror | USA/Neuseeland/Deutschland 2005 | 86 Minuten

Regie: Stephen T. Kay

15 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden seines Vaters bringt der Tod der Mutter einen Mann an den Ort seiner Kindheit zurück. Damals hatte ihm keiner geglaubt, dass der "Boogeyman" seinen Vater in den Wandschrank zog. Seither plagen ihn Albträume, und im elterlichen Haus wartet der Mann in Schwarz noch immer auf ihn. Der konfuse Horrorfilm hantiert beliebig mit Versatzstücken diverser Genreklassiker, ohne eine sinnvolle Geschichte zu erzählen. Formal kompensiert er den abwesenden Horror mit einem höchst strapaziösen, auf Schock getrimmten Klangteppich. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BOOGEYMAN
Produktionsland
USA/Neuseeland/Deutschland
Produktionsjahr
2005
Regie
Stephen T. Kay
Buch
Eric Kripke · Juliet Snowden · Stiles White
Kamera
Bobby Bukowski
Musik
Joseph LoDuca
Schnitt
John Axelrad
Darsteller
Barry Watson (Tim) · Emily Deschanel (Kate) · Skye McCole Bartusiak (Franny) · Lucy Lawless (Mary Jensen) · Tory Mussett (Jessica)
Länge
86 Minuten
Kinostart
17.03.2005
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror

Heimkino

Die umfangreichen Extras enthalten u.a. ein Feature mit drei Storyboard Präsentationen (9 Min.) sowie ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (18 Min.) inklusive eines alternativen Filmschluss'.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Das Geheimnis des Erfolges von Horrorfilmen ist – zumindest haben das augenblicklich die Produzenten aus Hollywood erkannt – das Budget. „The Ring“ (fd 35 818) war mit 45 Mio. Dollar noch ein Wagnis und spielte das Dreifache ein; „Der Fluch – The Grudge“ (fd 36 946) kostete zehn Mio. Dollar und gehörte mit 110 Mio. Dollar Einspielergebnis in der Kosten/Nutzen-Rechnung zu den erfolgreichsten Produktionen des Jahres 2004. Mit „Boogeyman“ kommt nun ein Stoff in die Kinos, der seit längerem erstmals ein einer nicht japanischen Vorlage entlehnt wurde –, und auch er spielte bereits am Startwochenende seine 20 Mio. Dollar Produktionskosten ein. Horror braucht keine explodierenden Hochhäuser und untergehenden Luxusliner - und auch keine bekannten Gesichter. Im Gegenteil: Nichts ist „schöner“ als das Nicht-W

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