Underworld: Evolution

Horror | USA 2006 | 106 Minuten

Regie: Len Wiseman

Zwei Brüder, die im Mittelalter zum Werwolf bzw. Vampir mutierten, erwachen aus Jahrhunderte langem Schlaf und träumen von der Gründung einer Rasse, der sie als Gott vorstehen können. Eine in Latex und Leder gewandete Vampirjägerin und ihr Begleiter, ein Hybride aus Mensch, Vampir und Werwolf, stellen sich ihren Allmachtsfantasien entgegen. Der Versuch einer Verschmelzung zweier Urmythen der Gruselliteratur scheitert an handwerklichem Unvermögen und intellektueller Ignoranz.

Filmdaten

Originaltitel
UNDERWORLD: EVOLUTION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Len Wiseman
Buch
Danny McBride
Kamera
Simon Duggan
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Nicolas de Toth
Darsteller
Kate Beckinsale (Selene) · Scott Speedman (Michael Corvin) · Tony Curran (Marcus) · Derek Jacobi (Corvinus) · Bill Nighy (Viktor)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; nf
Genre
Horror | Vampirfilm

Diskussion
Die Sonne, von der die Vampire ein endloses Leben lang träumen, will auch dem Publikum von „Underworld: Evolution“ nicht scheinen. Eine blaustichige Nacht liegt über diesem Film, dessen zeitgenössische Fantasy-Kulissen von Spezialeffekt-Gewittern durchzuckt, aber nur selten von einem Ideenschimmer erleuchtet werden. Ob wohl Kalkül dahinter steckt? Dann wäre „Underworld: Evolution“ der Tunnel, durch den man zum spirituellen Licht des bereits abgedrehten dritten Teils der Trilogie gelangt. Für Len Wiseman, den Regisseur und Schöpfer dieser Saga, sieht die Sache natürlich anders aus. Er glaubt sich auf dem besten Wege zur wissenschaftlichen Durchdringung seines Gruselstoffs. Ach, hätte man doch vorher von derlei Selbstverkennung gewusst. Um wie viel kurzweiliger wäre die bal

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