Death Proof - Todsicher

- | USA 2007 | 114 Minuten

Regie: Quentin Tarantino

Nachdem eine ausgelassene Mädchen-Gang am Ende einer Kneipentour von einem geheimnisvollen Fremden brutal ausgelöscht wurde, findet dieser seine Meisterinnen, als er sein perfides Treiben bei einem anderen Frauen-Quartett wiederholen will. Rüde Liebeserklärung an die Exploitation-Filme der 1970er-Jahre, die dessen Schmuddel-Look nachzuahmen und zugleich zu adeln versucht, dabei aber an Wucht und Wirkung verliert. Trotz des nostalgisch-sentimentalen Kerns wahrlich kein zimperlicher Film.

Filmdaten

Originaltitel
DEATH PROOF | GRINDHOUSE: DEATH PROOF
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Quentin Tarantino
Buch
Quentin Tarantino
Kamera
Quentin Tarantino
Schnitt
Sally Menke
Darsteller
Kurt Russell (Mike) · Rosario Dawson (Abernathy) · Vanessa Ferlito (Arlene/"Butterfly") · Jordan Ladd (Shanna) · Rose McGowan (Pam)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f

Heimkino

Im Gegensatz zur bonuslosen Standard-DVD enthält die Special Edition (2 DVDs) eine Reihe von allerdings wenig ergiebigen Kurzfeatures zum Film, wobei das Feature "Stunts on Wheels - Die legendären Fahrer von Death Proof" (21 Min.) noch das interessanteste ist. Die Extras der BD sind mit jenen der Doppel-DVD vergleichbar.

Verleih DVD
Universum/Senator & Arthaus/StudioCanal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Senator & Arthaus/StudioCanal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt., PCM engl./dt.)
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Diskussion
So schnell kann’s gehen: Vor ein paar Jahren galt Quentin Tarantino noch als Evolutionssprung in der Filmgeschichte, jetzt stampft er mit den Kinosauriern durchs Tal des prädigitalen Films. Nachdem Sylvester Stallone als „Rocky Balboa“ (fd 38 008) das gute alte Handwerk beschwor und Bruce Willis’ blutverschmiertes Unterhemd zur Reliquie des analogen Zeitalters erhoben wurde, kommt nun mit „Death Proof – Todsicher“ Tarantinos Liebeserklärung an das Schmuddelkino der 1970er-Jahre zu uns. Dessen Geschichten waren mit galoppierendem Wahnsinn und nackten Tatsachen gespickt und sprachen die niederen Instinkte des Publikums in einem Tonfall an, der keine Widerrede zuließ. Gleichzeitig trug das Zelluloid der wenigen im Umlauf befindlichen Kopien so viele Wunden davon, dass man glauben konnte, die grotesken Handlungen hätten sich dem Material eingeätzt statt es zu belichten. Diese Patina aus Kratzern, Schrammen und Sprüngen hat Tarantino mit peinlicher Sorgfalt rekonstruiert und sich selbst das größte Kompliment gemacht, das im Schmuddelkino zu vergeben war: ein paar fehlen

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