Horst Schlämmer - Isch kandidiere!

Komödie | Deutschland 2009 | 96 Minuten

Regie: Angelo Colagrossi

Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, sucht sein Heil in der Politik. Gestärkt durch Interviews mit Lokalpolitikern, greift er in den Wahlkampf ein und will Bundeskanzler werden. Unausgegorene Mischung aus Klamotte und Satire um Hape Kerkelings populäre Kunstfigur, die als Held eines abendfüllenden Spielfilms nicht zu überzeugen vermag. Zwar zünden manche Gags und Einzelnummern, doch insgesamt verleiden die Ideenarmut des Drehbuchs sowie die arg bemühte Regie den Spaß an der reizvoll-frechen Ausgangsidee. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Angelo Colagrossi
Buch
Angelo Colagrossi · Hape Kerkeling · Ludwig Berndl · Jens Teutsch-Majowski
Kamera
Frank Grunert
Musik
Achim Hagemann · Bettina Hagemann
Schnitt
Barbara Gies
Darsteller
Hape Kerkeling (Horst Schlämmer/Uschi Blum) · Alexandra Kamp (Alexandra Kamp) · Simon Gosejohann (Ulle) · Maren Kroymann (Renate Hammelböck) · Norbert Heisterkamp (Günni)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die umfangreichen Extras beinhalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (38 Min.) sowie eine mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Persiflage einer Pressekonferenz zum Film. Während diese Pressekonferenz auf der DVD nur gekürzt (12 Min.) zu sehen ist, ist sie auf der BD ungekürzt (40 Min.) enthalten.

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin/Highlight (16:9, 1.78:1, dts-HD dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Der Frust ist ihm förmlich ins Gesicht gemeißelt. Trotz seines allmorgendlichen Weckrituals mit erbaulichen Durchhalte-Mantren vom Kassettenrekorder will Horst Schlämmer sein Dasein beim Grevenbroicher Tagblatt nicht mehr länger hinnehmen. Als stellvertretender Chefredakteur fühlt er sich selbst vom neuen Praktikanten Ulle nicht ernst genommen und drastisch unterfordert, wenn er wieder einmal zur Berichterstattung vom Kaliber „Kaninchenzüchterverein“ abgestellt wird. Dabei fühlt sich Schlemmer, der selbst ernannte „Tiger“, zu weit Höherem berufen – nämlich zur Veränderung der Welt! Getreu seinem Motto „Yes Weekend!“ sucht Schlämmer deshalb sein Heil in der Politik. Durch eingehende Tiefeninterviews mit der

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