Lila, Lila

Komödie | Deutschland/Schweiz 2009 | 108 Minuten

Regie: Alain Gsponer

Ein schüchterner Kellner möchte eine Literaturstudentin für sich gewinnen und gibt das Manuskript eines Romans, das er zufällig gefunden hat, als sein eigenes Werk aus. Der Trick funktioniert, doch der unerwartete Erfolg der Veröffentlichung ruft den echten Autor auf den Plan. Launige Komödie um amouröse Verstrickungen und die Eitelkeiten des Literaturbetriebs. Während die guten Darsteller komödiantisch glänzen, fehlt der Verfilmung des Romans von Martin Suter letztlich der Biss für eine überzeugende Satire. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LILA, LILA
Produktionsland
Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
2009
Regie
Alain Gsponer
Buch
Alexander Buresch
Kamera
Matthias Fleischer
Musik
Max Richter
Schnitt
Barbara Gies
Darsteller
Daniel Brühl (David) · Hannah Herzsprung (Marie) · Henry Hübchen (Jacky) · Kirsten Block (Karin Kohler) · Alexander Khuon (Ralph)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion
Der 1976 geborene Schweizer Alain Gsponer hat mit handwerklich wie thematisch reifen Filmen wie „Rose“ (2005) oder „Das wahre Leben“ (fd 38 054) größte Hoffnungen geweckt, die mit der Literaturverfilmung „Lila, Lila“ erstmal einen Dämpfer erhalten. Das Genre der Gesellschaftskomödie ist zwar geblieben, aber berühren, Missstände aufgreifen oder wirklich wehtun möchte dieser Film zu keinem Zeitpunkt. Gsponer setzt ganz auf den Faktor entspannte Unterhaltung und versucht erst gar nicht, seiner Hochstaplergeschichte eine ge

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