New Moon - Biss zur Mittagsstunde

Jugendfilm | USA 2009 | 131 Minuten

Regie: Chris Weitz

Zweiter Teil (nach "Twilight - Biss zum Morgengrauen") der Vampir-Saga um die Liebe zwischen einem Mädchen und einem edelmütigen Blutsauger. Als dieser seine Liebste verlässt, um ihr ein "normales" Leben zu ermöglichen, verfällt sie in Depression, doch bald warten neue übersinnliche Verwicklungen. Drehbuch und Regie gewinnen der Romanvorlage keine überzeugende Filmdramaturgie ab, sodass das Innenleben der Heldin nicht sicht- und nachvollziehbar wird. Die wenig inspirierte Umsetzung verschenkt viel vom Spannungspotenzial ihrer Geschichte. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE TWILIGHT SAGA: NEW MOON
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2009
Regie
Chris Weitz
Buch
Melissa Rosenberg
Kamera
Javier Aguirresarobe
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Peter Lambert
Darsteller
Kristen Stewart (Bella Swan) · Robert Pattinson (Edward Cullen) · Taylor Lautner (Jacob Black) · Ashley Greene (Alice Cullen) · Peter Facinelli (Dr. Carlisle Cullen)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Jugendfilm | Horror | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Standardausgabe enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Deluxe Fan Edition (2 DVDs oder 1 BD) enthält einen Audiokommentar des Regisseurs und des Cutters, ein Feature mit 25 so im Film nicht verwendeten Szenen (48 Min.), ein Kurzfeature über die Filmmusik (10 Min.) sowie das fünfteilige "Making Of" " Das Abenteuer geht weiter" (65 Min.). Die Fan Editionen sind mit dem Silberling 2010 ausgezeichnet.

Verleih DVD
EuroVideo/Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Stephenie Meyers Romane um die Liebe der jungen Bella Swan zum edelmütigen Vampir Edward Cullen haben eine ähnlich treue Fangemeinde wie die „Harry Potter“-Bücher. Die erste Filmadaption „Twilight“ (fd 39 085) übertraf an den Kinokassen alle Erwartungen; „New Moon“ begeisterte die Produzenten durch eines der erfolgreichsten US-Startwochenenden der Filmgeschichte. Die Vampir-Saga ist längst zu einem mächtigen Fandom geworden; neben den üblichen Devotionalien wie Kalendern oder Schmuck gibt es „Twilight Conventions“ und Tausende von Fan-Storys im Internet, die die Reihe bis in krudeste Seitenverästelungen fort- und ausspinnen. Solche Phänomene kultischer Anhängerschaft machen neugierig: Welcher Nerv wird hier zum Klingen gebracht? Was hat das Stück Literatur und/oder Film, was so viel Begeisterung und Fantasie freisetzt? Der neue Film dürfte allerdings kaum dazu taugen, diese Frage für einen nicht schon

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