Green Zone

Action | USA/Großbritannien/Frankreich/Spanien 2010 | 115 Minuten

Regie: Paul Greengrass

Im Zuge ihres militärischen Engagements sucht eine US-Kampfeinheit ohne Erfolg nach den im Irak vermuteten chemischen Kampfstoffen. Je intensiver sich ihr Chef bemüht, Licht ins Dunkel obskurer Hinweise zu bringen, desto bedrohlicher wird der Gegenwind, den er aus den eigenen Reihen bekommt. Ein mit bewährten Mitteln des Hollywood-Kinos spannend inszenierter Actionfilm über das fragwürdige Nahost-Engagement der US-Regierung, der jedoch seinen inzwischen schon etwas angejahrten "politischen Sprengstoff" eher handzahm vermittelt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GREEN ZONE
Produktionsland
USA/Großbritannien/Frankreich/Spanien
Produktionsjahr
2010
Regie
Paul Greengrass
Buch
Brian Helgeland
Kamera
Barry Ackroyd
Musik
John Powell
Schnitt
Christopher Rouse
Darsteller
Matt Damon (Roy Miller) · Greg Kinnear (Clark Poundstone) · Jason Isaacs (Major Briggs) · Brendan Gleeson (Martin Brown) · Amy Ryan (Lawrie Dayne)
Länge
115 Minuten
Kinostart
18.03.2010
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action | Politthriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Darstellers Matt Damon sowie ein kommentiertes Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min.). Die BD beinhaltet den Kommentar zudem als Videokommentar sowie eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
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Diskussion
Es ist das Lieblingsgenre New Hollywoods: Investiagtive Psychodramen wie „Die Unbestechlichen“ (fd 19 971) oder „Die drei Tage des Condor“ (fd 19 592) haben dem Kinogänger einst beigebracht, misstrauisch zu sein gegenüber allem, was ihm von Autoritäten präsentiert wird. Brian Helgeland gehört gegenwärtig zu den arriviertesten Autoren Hollywoods. Seine Drehbücher zu „L.A. Confidential“ (fd 32 868) und „Mystic River“ (fd 36 231) wurden geschätzt, doch zuletzt hatte er mit seinen Stoffen („Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, fd 39 495, „Mitternachtszirkus“, fd 39 673) eher mediokre Unterhaltungsware fürs Action-Segment beigesteuert. Umso gespannter durfte man sein, als er si

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