Männer al dente

Komödie | Italien 2010 | 112 Minuten

Regie: Ferzan Ozpetek

Ein junger Römer will bei einem Besuch seiner Familie in Apulien seine Homosexualität eingestehen, doch sein älterer Bruder kommt ihm mit demselben Vorhaben zuvor. Als daraufhin der Vater einen Herzinfarkt erleidet, wagt es der Jüngere nicht, noch mehr Salz in die Wunden zu streuen. Ein Reigen emotionaler Spannungen und Vertuschungsmanöver beginnt. Unterhaltsame Familienkomödie, die respektlos-hintersinnig die konservativen Werte der italienischen Familie demontiert und ebenso einfach wie spielerisch treffende Lebens- und Liebesweisheiten umkreist. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MINE VAGANTI
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
2010
Regie
Ferzan Ozpetek
Buch
Ferzan Ozpetek · Ivan Cotroneo
Kamera
Maurizio Calvesi
Musik
Pasquale Catalano
Schnitt
Patrizio Marone
Darsteller
Riccardo Scarmacio (Tommaso) · Nicole Grimaudo (Alba) · Alessandro Preziosi (Antonio) · Ennio Fantastichini (Vincenzo) · Lunetta Savino (Stefania)
Länge
112 Minuten
Kinostart
15.07.2010
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Prokino/EuroVideo & Frenetic Films (16:9, 2.35:1, DD5.1 ital./dt.)
Verleih Blu-ray
Prokino (16:9, 2.35:1, dts-HDMA ital./dt.)
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Diskussion
Das hätte er wohl gerne: Männer mit Biss. Vincenzo Cantones ist Oberhaupt einer süditalienischen Pasta-Produzenten-Dynastie, alteingesessen im Städtchen Lecce, wo die Welt zwischen pittoresken Gässchen und heimeligen Marktplätzen noch in Ordnung ist. Vincenzo ist ein bisschen herzkrank, ein bisschen homophob, ein bisschen cholerisch – keine gute Ausgangslage für das späte homosexuelle Coming Out seines ältesten Sohns und „Thronfolgers“ Antonio. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, dachte sich dieser wohl, als ihm sein jüngerer Bruder Tommaso dessen Plan offenbarte: Beim Geschäftsessen wollte der die Karten auf den Tisch legen und reinen Tisch machen – sein Wirtschaftsstudium in Rom ist längst der Literaturwissenschaft gewichen, er will Schriftsteller werden –, und Frauen interessieren ihn schon seit der Schulzeit nicht mehr. Umso mehr fällt dem verhätschelten Tommaso die K

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