Drive (2011)

Thriller | USA 2011 | 101 Minuten

Regie: Nicolas Winding Refn

Ein junger Stuntman, der nachts bei Einbrüchen als versierter Fahrer eines Fluchtautos fungiert, verliebt sich in seine neue Nachbarin. Als deren Ehemann aus dem Gefängnis kommt, lässt er sich auf einen Handel ein, bei dem auch konkurrierende Gangsterbanden mitmischen. Traumwandlerisch souverän entwickelter Neo-Noir-Thriller als passionierte Hommage an die Krimiwelle der 1980er-Jahre, der kunstvoll mit den Elementen jongliert, wobei er dezidiert auf jegliche Ironisierung verzichtet. - Sehenswert.

Filmdaten

Originaltitel
DRIVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Nicolas Winding Refn
Buch
Hossein Amini
Kamera
Newton Thomas Sigel
Musik
Cliff Martinez
Schnitt
Matthew Newman
Darsteller
Ryan Gosling (Driver) · Carey Mulligan (Irene) · Bryan Cranston (Shannon) · Albert Brooks (Bernie Rose) · Oscar Isaac (Standard Gabriel)
Länge
101 Minuten
Kinostart
26.01.2012
Fsk
ab 18; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert.
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Wahrscheinlich sollte man um das Jahr 1960 geboren sein, um das zutiefst sentimentale und doppelbödige popkulturelle Angebot, das Nicolas Winding Refns „Drive“ dem Zuschauer macht, angemessen würdigen zu können. Dann nämlich wird man diese spezifische Mischung von männlicher Askese, Einsamkeit und Professionalität, die den namenlosen Protagonisten charakterisiert, sofort identifizieren können. So, wie sich Jesse Lujack in Jim McBrides „Atemlos“ (fd 24 209) auf Jerry Lee Lewis, den Silver Surfer und Jean-Paul Belmondo bezieht, so bezieht sich Refn mit „Drive“ auf Referenzen, die einer bestimmten Alterskohorte des Publikums allzu vertraut sind – ohne deshalb seinem Film die Autonomie zu nehmen. Refn spielt eher mit spezifischen Stimmungen und Atmosphären, als dass er plump das direkte Filmzitat wählen würde. „Drive“ ist eine so ausgeklügelte wie passionierte Hommage an den Professional und Einzelgänger, wie man ihn exemplarisch aus Filmen

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