Und dann kam der Regen - También la lluvia

Drama | Spanien/Frankreich/Mexiko 2010 | 103 Minuten

Regie: Icíar Bollaín

Ein Filmteam dreht in Bolivien einen Film über die Ankunft von Christoph Kolumbus in der "neuen Welt". Die Rollen der "historischen" Indios werden mit indigenen Darstellern besetzt, die ihrerseits aber mit dem Widerstand gegen aktuelle Unterdrückungsmechanismen beschäftigt sind. Vor allem der Konflikt um die Nutzung des Regenwassers entwickelt sich zunehmend explosiv. Ein bildgewaltiges, vorzüglich gespieltes Drama, das im Rahmen einer klug konstruierten Film-im-Film-Geschichte auf mehreren Ebenen über vergangene und gegenwärtige Formen von Ausbeutung reflektiert. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TAMBIÉN LA LLUVIA
Produktionsland
Spanien/Frankreich/Mexiko
Produktionsjahr
2010
Regie
Icíar Bollaín
Buch
Paul Laverty
Kamera
Alex Catalán
Musik
Alberto Iglesias
Schnitt
Ángel Hernández Zoido
Darsteller
Gael García Bernal (Sebastián) · Luis Tosar (Costa) · Karra Elejalde (Antón / Cristóbal Colón) · Raúl Arévalo (Juan / Antonio de Montesinos) · Cassandra Ciangherotti (Maria)
Länge
103 Minuten
Kinostart
29.12.2011
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama
Diskussion
„Tambien la lluvia“, „Sogar den Regen“, klagen im gleichnamigen Film von Icíar Bollaín die Bewohner des bolivianischen Cochabamba, „nehmen sie uns weg!“ Ihre Klage ist so bitter wie berechtigt: Dass Boliviens Wasserwerke ausländischen Investoren gehören und diese den Einheimischen verbieten, das vom Himmel fallende Nass in Tonnen aufzufangen, ist grotesk. So grotesk wie vieles in der globalisierten Welt, die Bollaín an den Pranger stellt. Zu Beginn erzählt die Regisseurin von etwas anderem: von einem spanischen Filmteam, das in Cochabamba auftaucht, um an „Originalschauplätzen“ einen Film über Christoph Kolumbus und die Frühzeit der Koloniali

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