Coming-of-Age-Film | Deutschland 2011 | 94 Minuten

Regie: Sabine Bernardi

Ein junger Transsexueller, der gerade seine "Verwandlung" vom Mädchen zum Mann durchmacht, lebt mit anderen Jugendlichen in einer katholischen Einrichtung in Köln, wo er ein soziales Jahr absolviert. Langsam schöpft er Vertrauen in seine neue Identität, bis Liebeswirren und Feindseligkeiten für Turbulenzen sorgen. Ein Debütfilm, dem man die sorgfältige Recherche zum Thema Transsexualität anmerkt, ohne dass er aufdringlich pädagogisch wirken würde. Die komödiantische Liebesgeschichte bringt den ungewöhnlichen "Coming-of-Age"-Stoff zwar formal konventionell, aber amüsant und unterhaltsam nahe. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2011
Regie
Sabine Bernardi
Buch
Sabine Bernardi
Kamera
Moritz Schultheiß
Musik
Roland Appel
Schnitt
Renata Salazar Ivancan
Darsteller
Rick Okon (Lukas) · Maximilian Befort (Fabio) · Liv Lisa Fries (Ine) · Felix Brocke (Sven) · Silke Geertz (Pflegedienstleiterin Annette)
Länge
94 Minuten
Kinostart
08.12.2011
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Coming-of-Age-Film | Liebesfilm

Heimkino

Verleih DVD
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Diskussion
Deutsche Beziehungskomödie mal anders: Auf der „Berlinale“ 2011 war der Spagat zwischen Aufklärung und flottem Gender-Chaos publikumswirksam aufgegangen, zu Recht, denn selten gelingt die Inspektion einer immer noch voyeuristisch beäugten Identitätskrise so unbeschwert wie in diesem körperbetonten, den Ausnahmezustand der Jugend feiernden Feel-Good-Movie. Die 1974 geborene Regisseurin Sabine Bernardi hat für ihr Spielfilmdebüt einen gründlichen Vorlauf genommen. Bereits mit dem Dokumentarfilm „Transfamily“ machte sie sich mit der Lebenswelt von transsexuellen Männern vertraut. Die gründliche Recherche merkt man „Romeos“ an. Kaum eine Hürde der Geschlechtsumwandlung, körperlicher, emotionaler oder verwaltungstechnischer Art, die hier nicht diskutiert wird. Dass der pädagogische Impetus den Erzählfluss nicht lähmt, verdankt sich einer

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