Russendisko

Literaturverfilmung | Deutschland 2012 | 100 Minuten

Regie: Oliver Ziegenbalg

Drei junge Russen landen 1990 in Berlin, um sich dort niederzulassen, und schlagen sich auf ihrer Suche nach Glück mit Liebesverwicklungen und anderen Turbulenzen herum. Sehr frei an Wladimir Kaminers Kurzgeschichten-Band "Russendisko" orientiert, bietet der Film nur noch Bruchstücke von Kaminers ironischen Schlaglichtern aus dem Berlin kurz nach der Wende und erzählt ohne rechten Schwung und Esprit eine eher schlichte Buddy-Geschichte um osteuropäische Freunde und ihre Abenteuer im "Westen". - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2012
Regie
Oliver Ziegenbalg
Buch
Oliver Ziegenbalg
Kamera
Tetsuo Nagata
Musik
Lars Löhn
Schnitt
Peter R. Adam
Darsteller
Matthias Schweighöfer (Wladimir) · Friedrich Mücke (Mischa) · Christian Friedel (Andrej) · Peri Baumeister (Olga) · Susanne Bormann (Hanna)
Länge
100 Minuten
Kinostart
29.03.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Wenn die Verfilmung eines Erfolgsromans, der sogar einer Musikrichtung seinen Namen und einem Club seine feste Partyreihe gab, mehr als ein Jahrzehnt auf sich warten lässt, dann stimmt etwas nicht. „Russendisko“ heißt der Episoden-Band, der Wladimir Kaminer 2000 zum Durchbruch verhalf und die abstrusen Erlebnisse russischer Einwanderer in Berlin ironisch verarbeitete. Danach hieß in Deutschland alles, was nach der von Kaminer beschriebenen Party im Berliner Kaffee Burger klang, Russendisko. Ein abwertender Begriff der Ausgrenzung wurde Kult und stand ungefähr für das, was der vor 22 Jahren aus Russland eingewanderte Schriftsteller Kaminer, der komplett und gut auf Deutsch schreibt, selbst verkörpert: Es ist die gelungene Integration nach allerlei abstrusen Formen des Culture-Clash, die Kaminer und seine Freunde in Berlin und in „Russen

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