Jeff, der noch zu Hause lebt

Tragikomödie | USA 2011 | 83 (24 B./sec.)/80 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Jay Duplass

Ein knapp 30-jähriger Mann wohnt noch zu Hause, wo er sich weder mit seiner Mutter noch seinem Bruder versteht. Einen versehentlichen Anruf deutet er als ein Zeichen, dem er zu folgen beginnt. Eine von einer angenehm verträumten Stimmung getragene Tragikomödie mit vielen dramaturgischen Freiräumen, die atmosphärisch die von Unfällen, Streitereien und Versöhnungen begleitete "Entwicklungsreise" des orientierungslosen Losers begleitet. Die "schweifende" Dramaturgie krankt deutlich unter dem Versuch, massenkompatibel zu erzählen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
JEFF, WHO LIVES AT HOME
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2011
Regie
Jay Duplass · Mark Duplass
Buch
Jay Duplass · Mark Duplass
Kamera
Jas Shelton
Musik
Michael Andrews
Schnitt
Jay Deuby
Darsteller
Jason Segel (Jeff) · Ed Helms (Pat) · Susan Sarandon (Sharon) · Judy Greer (Linda) · Rae Dawn Chong (Carol)
Länge
83 (24 B.
sec.)
80 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
09.08.2012
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Tragikomödie

Diskussion
Über das Auftauchen von Kreisen in Kornfeldern oder ähnlichen Hokuspokus würde sich Jeff sicherlich freuen. Schließlich steht sein Lieblingsfilm „Signs – Zeichen“ (fd 35 588) für all das, was sein an Struktur und Richtung mangelndes Leben scheinbar nicht hat: Zusammenhänge, Schicksal, so etwas wie Sinn. Jeff ist eine typische Verliererfigur des Universums von Jay & Mark Duplass: melancholisch, ein wenig tollpatschig und verkifft, gänzlich befreit von den Hipster-Attributen des zeitgenössischen Neo-Slackertums. Zum Leidwesen seiner Mutter Sharon, die ihn gelegentlich mit bescheidenen Aufträgen wie Klebstoff im Baumarkt kaufen aus seiner Lethargie aufzuscheuchen versucht, wohnt Jeff mit knapp 30

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