On the Road - Unterwegs

Road Movie | Frankreich/Brasilien/Großbritannien/USA 2012 | 140 (24 B./sec.)/135 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Walter Salles

Verfilmung von Jack Kerouacs Kultroman "On the Road" um einen angehenden Schriftsteller, der Ende der 1940er-Jahre zusammen mit einem charismatischen Bohemien kreuz und quer durch Amerika reist. Aus der innovativen "Beat"-Bibel macht Regisseur Walter Salles ein eher konventionelles Road Movie, das ein akribisch recherchiertes "Archiv" der rebellischen Gegenkultur zusammenträgt, sich aber weder mit den künstlerischen Ambitionen der Vorlage noch mit dem zeitgeschichtlichen Klima auseinandersetzt und sich erst recht nicht auf die radikal subjektive Herangehensweise des Romans einlässt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ON THE ROAD
Produktionsland
Frankreich/Brasilien/Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2012
Regie
Walter Salles
Buch
Jose Rivera
Kamera
Eric Gautier
Musik
Gustavo Santaolalla
Schnitt
François Gédigier
Darsteller
Garrett Hedlund (Dean Moriarty) · Sam Riley (Sal Paradise) · Kristen Stewart (Marylou) · Amy Adams (Jane) · Tom Sturridge (Carlo Marx)
Länge
140 (24 B./sec.)/135 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
04.10.2012
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Road Movie | Literaturverfilmung
Diskussion
Die USA, Ende der 1940er-Jahre: In einer existenziellen Krise lernt der junge Schriftsteller Sal Paradise den charismatischen Bohemien Dean Moriarty kennen. Gemeinsam bricht man als lose Clique gen Westen auf, um Amerika neu zu entdecken, unterstützt von Drogen aller Art, Sex und Musik. Lebensgier und Literatur gehen eine eigentümliche Liaison ein, Konventionen werden pulverisiert. Doch was sie wirklich suchen, ist nicht (mehr) zu entdecken. Jack Kerouacs „On the Road“ galt viele Jahrzehnte als Kult-Buch, als Bibel für potenzielle Aussteiger, die sich über alle gesellschaftlichen Regeln hinwegsetzen wollen. Dass das vielleicht alles ein großes Missverständnis war, zeigt wider Willen auch die Verfilmung von Walter Salles, die den einst heißen Stoff mit reichlich Verspätung, aber dafür mit Star-Power doch noch ins Kino transportiert. Dass der Film eine arge Enttäuschung ist, überrascht nicht, sondern liegt wohl in de

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