Trance - Gefährliche Erinnerung

Thriller | Großbritannien/Frankreich 2013 | 101 (24 B./sec.)/97 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Danny Boyle

Als eine Bande versucht, ein Goya-Gemälde zu stehlen, bekommt ein junger Kunstauktionator einen Schlag auf den Kopf. Als er wieder zu sich kommt, will der Boss der Gangsterbande aus ihm herausbekommen, was mit dem zwischenzeitlich verschwundenen Gemälde geschehen ist. Als weder Drohungen noch Folter seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, zwingt ihn der Gangster, eine Hypnotiseurin aufzusuchen. Doch die hat ihre eigene Agenda. Gut gespielter, mit verschiedenen Realitätsebenen und Plot-Wendungen spielender Thriller, der mit vielen schönen Bild-Ideen ums Erinnern und Vergessen kreist. Nicht zuletzt als Dreifach-Duell der Hauptfiguren unterhält der Film bestens, auch wenn das lustvolle Vexierspiel letztlich ins Leere läuft. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
TRANCE
Produktionsland
Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
2013
Regie
Danny Boyle
Buch
Joe Ahearne · John Hodge
Kamera
Anthony Dod Mantle
Musik
Rick Smith
Schnitt
Jon Harris
Darsteller
James McAvoy (Simon) · Vincent Cassel (Franck) · Rosario Dawson (Elizabeth) · Danny Sapani (Nate) · Matt Cross (Dominic)
Länge
101 (24 B.
sec.)
97 (25 B.
sec.) Minuten
Kinostart
08.08.2013
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras der BD umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen sowie den Kurzfilm "Eugene" von Spencer Susser.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Diskussion
„Kein Kunstwerk ist ein Menschenleben wert.“ Simon ist Kunstauktionator. Aus dem Off – so, als sei er der Erzähler des Films – informiert er den Zuschauer, wie einfach es früher war, Bilder aus Auktionshäusern zu stehlen. Jetzt allerdings seien die Sicherheitsvorkehrungen ins Überdimensionale gewachsen, aber auch die Kunstdiebe hätten nachgerüstet, und wenn sie ihrem Begehren mit Waffengewalt Nachdruck verliehen, müsse man als Angestellter einfach klein beigeben. Und dann passiert es: Rauchbomben kullern durch die Gänge, mit Gasmasken ausgestattete Räuber stürmen den Auktionssaal. Simon handelt entsprechend den Sicherheitsregeln, schnappt sich den millionenschweren Goya und will ihn in eine für Notfälle vorgesehene Safe-Klappe werfen. Dabei stellt er sich allerdings Franck, dem Anführer der Bande, in den Weg, und wird

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