- | Kanada/Frankreich 2012 | 109 (24 B./sec.)/104 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Juan Diego Solanas

"Romeo und Julia" auf die fantastische Art: Zwei Zwillingswelten mit gegenläufiger Gravitation - was bei der einen unten ist, ist bei der anderen oben - sind eng verbunden, aber von sozialen Gegensätzen geprägt. Der direkte Kontakt zwischen Ober- und Unterwelt ist verboten; trotzdem verlieben sich ein Mann und eine Frau aus den konträren Sphären. Die originelle Grundidee hat ihren Reiz; das Vergnügen an der Romanze wird allerdings durch die allzu wirr-überfrachtete Handlung eingeschränkt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
UPSIDE DOWN
Produktionsland
Kanada/Frankreich
Produktionsjahr
2012
Regie
Juan Diego Solanas
Buch
Juan Diego Solanas
Kamera
Pierre Gill
Musik
Benoît Charest
Schnitt
Paul Jutras
Darsteller
Kirsten Dunst (Eden) · Jim Sturgess (Adam) · Timothy Spall (Bob Boruchowitz) · John Maclaren (Moderator) · Blu Mankuma (Albert)
Länge
109 (24 B./sec.)/104 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
22.08.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (2 Min.) sowie ein Feature mit Storyboards (15 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Dem Chef auf Augenhöhe gegenübersitzen? Davon kann Adam nicht einmal träumen. Während des Vorstellungsgesprächs im TransWorld-Konzern hängt Adams zukünftiger Vorgesetzter ein paar Meter über ihm kopfüber an der Decke. Das hat nichts mit Bürogymnastik oder Batman-Comics zu tun: „Upside Down“ spielt in einem Paralleluniversum, das eine bizarre Zwillingswelt gebar, zwei aneinandergekoppelte Erden mit gegenläufiger Gravitation. Das klingt fantastisch, ist aber in der Ausführung oft näher an Billy Wilders „Das Appartement“ als etwa an „Star Wars“. Was das zentrale Liebespaar Adam und Eden (!) mit Jack Lemmon und Shirley MacLaine zu tun hat? Hier wie dort ist das zunächst verhinderte Paar in derselben Firma angestellt. Dazu findet sich in „Upside Down“ ein Großraumbüro als Nachbau von Alexandre Trauners berühmter „Apartment“-Büroflucht, nur dass die Hälfte der Schreibtische mitsamt Kollegen an der Decke klebt – und vice versa, je nach Betrachterperspektive und Weltenzugehörigkeit. Ja, „Upside Dow

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