Il Futuro - Eine Lumpengeschichte in Rom

Literaturverfilmung | Italien/Deutschland/Spanien/Chile 2013 | 99 (24 B./sec.)/95 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Alicia Scherson

Zwei traumatisierte Geschwister geraten nach dem Unfalltod ihrer Eltern auf die schiefe Bahn. Sie brauchen Geld und wollen einen blinden Bodybuilder ausrauben. Das Mädchen soll dem Alten sexuell zu Diensten sein, um dessen Vermögen auszukundschaften. Bemerkenswert werkgetreue Adaption eines Romans von Roberto Bolaño, die auf komplexe Weise mit dem Trivialen spielt. Gut gespielt und pointiert inszeniert, entdeckt der Film in einer radikalen Fiktionalisierung eine Kraft, um die Fesseln der tristen Gegenwart zu sprengen. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
IL FUTURO
Produktionsland
Italien/Deutschland/Spanien/Chile
Produktionsjahr
2013
Regie
Alicia Scherson
Buch
Alicia Scherson
Kamera
Ricardo DeAngelis
Musik
Caroline Chaspoul · Eduardo Henríquez
Darsteller
Manuela Martelli (Bianca) · Rutger Hauer (Maciste) · Luigi Ciardo (Tomás) · Nicolas Vaporidis (Libio) · Alessandro Giallocosta (Boloñes)
Länge
99 (24 B./sec.)/95 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
12.09.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung
Diskussion
Nach dem fürchterlichen Unfalltod ihrer Eltern auf einer Straße im Süden lebt ein junges Geschwisterpaar namens Bianca und Tòmas traumatisiert ihrer zunehmend verdreckten Wohnung weiter vor sich hin. Die Kinder vernachlässigen die Schule und schauen lieber fern: zunächst Frühstücksfernsehen und Zeichentrickfilme, später dann Serien, Quiz- und Talkshows. Oder leihen sich Pornos in Videotheken aus, um zu lernen, wie die Liebe geht. Man stromert durch Videotheken und häuft (sinnloses) Filmwissen über B-Movie-Darsteller an, liest „Hüllen der Filme, als wenn es Bücher wären“ (Bolano). Als dem

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