Lose Your Head

- | Deutschland 2013 | 99 (24 B./sec.)/95 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Stefan Westerwelle

Ein junger homosexueller Spanier kommt für ein Wochenende nach Berlin, um die dortige Club-Szene zu erkunden. Er stürzt sich ins Nachtleben, wird dabei aber mit einem Vermissten verwechselt und verliebt sich überdies in dessen Freund. Bald weiß er nicht mehr, oder dieser ihn liebt oder aber töten will. Im pseudodokumentarischen Look fotografierter Psychothriller als Mix aus Independent- und Genrekino, glaubhaft gespielt und reizvoll inszeniert, doch mit einem abrupten, enttäuschenden Ende.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Stefan Westerwelle
Buch
Patrick Schuckmann
Kamera
Julia Daschner
Schnitt
Ute Schall
Darsteller
Fernando Tielve (Luis) · Marko Mandic (Viktor) · Sesede Terziyan (Elena) · Stavros Yagulis (Kostas) · Samia Chancrin (Grit)
Länge
99 (24 B./sec.)/95 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
19.09.2013
Fsk
ab 16 (DVD)
Diskussion
Der Titel „Lose Your Head“ ist Programm: dem Zuschauer soll es ruhig schwindlig werden; am Ende soll er gar nicht mehr wissen, wo ihm der Kopf steht, angesichts der vielen Volten, die der Film von Stefan Westerwelle schlägt. Das Drehbuch führt zunächst gründlich in die Irre. Der im Gegensatz zu Westerwelles poetisch fotografiertem Regiedebüt „Solange du hier bist“ (fd 38 422) in schmuddeliger Videooptik durch das Berliner Nachtleben schwankende Film gibt sich anfangs wie eine narzisstische Nabelschau libertiner Partygänger: lauter schräge, extreme Typen, die sich zwischen Alexanderplatz, Ostkreuz und Oberbaumbrücke in hippen Clubs, halb verfallenen Fabrikhallen oder auf der Straße tummeln, begleitet von harten, schnelle

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