Kinderfilm | Deutschland/Belgien/Tschechien 2013 | 83 Minuten

Regie: Markus Dietrich

Für ein fantasiebegabtes, selbstbewusstes zehnjähriges Mädchen aus einem brandenburgischen Dorf bricht die Welt zusammen, als sein Onkel Anfang November 1989 nach West-Berlin ausreisen darf. Gemeinsam mit seinen Freunden beschließt es, den Onkel mittels einer selbstgebauten Teleportier-Maschine in die DDR zurückzuholen. Dabei kommen sie gänzlich ahnungslos der Öffnung der Grenzen ins Gehege. Der ganz aus Kindersicht erzählte Film über das Ende der DDR findet eine sympathische Balance aus Fabulierfreude und Ernsthaftigkeit. Als historischer Lehrfilm taugt er ganz gewiss nicht, dafür aber als vergnüglicher Ausflug in eine vergangene Zeit, der auf unterhaltsame Weise auch das Interesse von Kindern für diese Epoche weckt und dabei unaufdringlich ernste Themen anspricht. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Belgien/Tschechien
Produktionsjahr
2013
Regie
Markus Dietrich
Buch
Markus Dietrich
Kamera
Philipp Kirsamer
Schnitt
Andreas Baltschun
Darsteller
Flora Li Thiemann (Friederike Bode) · Finn Fiebig (Fabian Schwartze) · Luca Johanssen (Jonathan Rheinhardt) · Emil von Schönfels (Oliver Krischewski) · Devid Striesow (Abschnittsbevollmächtigter Mauder)
Länge
83 Minuten
Kinostart
24.10.2013
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Kinderfilm

Heimkino

Verleih DVD
Ascot Elite (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Ascot Elite (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
DVD kaufen

Erst kamen die ernsthaften Dramen, dann die heiteren Komödien. Nun ist die filmische Aufarbeitung der DDR mit „Sputnik“ auch im Kinderfilm angekommen – und Markus Dietrich findet dabei eine gelungene Balance zwischen ernsten Tönen und märchenhaft-fantastischer Fabulierfreude.

Diskussion
Erst kamen die ernsthaften Dramen, dann die heiteren Komödien. Nun ist die filmische Aufarbeitung der DDR mit „Sputnik“ auch im Kinderfilm angekommen – und Markus Dietrich findet dabei eine gelungene Balance zwischen ernsten Tönen und märchenhaft-fantastischer Fabulierfreude. So beginnt der Film im November 1989 kurz vor dem Fall der Mauer auch nicht mit den großen zeitgeschichtlichen Ereignissen, mit den Massenausreisen oder den Montagsdemonstrationen, sondern mit einem kleinen Experiment. Gemeinsam mit ihrem Onkel Mike und ihren beiden Freunden Fabian und Jonathan bastelt die zehnjährige Rieke im brandenburgischen Malkow an einem Satelliten. Es ist der erste Versuch einer Karriere als Kosmonautin. Wahrscheinlich ahnt das aufmüpfige Mädchen schon, dass dieser Berufswunsch für

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren