Mary - Königin von Schottland

Drama | Schweiz/Frankreich 2013 | 120 Minuten

Regie: Thomas Imbach

In der Nacht vor ihrer Hinrichtung im Jahr 1587 erinnert sich die schottische Königin Mary Stuart an ihr Leben: ihre Jugend, ihre drei Ehen sowie den Zwist mit ihrer Kusine, der englischen Herrscherin Elizabeth I. Der Kostümfilm überspielt geschickt sein begrenztes Budget und lässt die Schauwerte zugunsten der vielschichtigen und komplexen Inszenierung von Seelenbildern zurücktreten. Eingerahmt von wuchtigen Landschaftsbildern aus Schottland, verdichtet er sich zu einem ebenso poetischen wie leichtfüßigen Drama. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MARY QUEEN OF SCOTS
Produktionsland
Schweiz/Frankreich
Produktionsjahr
2013
Regie
Thomas Imbach
Buch
Thomas Imbach · Eduard Habsburg · Andrea Staka
Kamera
Rainer Klausmann
Musik
Sofia Gubaidulina
Schnitt
Tom La Belle
Darsteller
Camille Rutherford (Mary) · Sean Biggerstaff (Bothwell) · Aneurin Barnard (Darnley) · Edward Hogg (Moray) · Mehdi Dehbi (Rizzio)
Länge
120 Minuten
Kinostart
20.11.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Historienfilm

Heimkino

Verleih DVD
Lighthouse (16:9, 1.78:1, DD5.1 frz. & engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Lighthouse (16:9, 1.78:1, dts-HDMA frz. & engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Mary Stuart, geboren 1542, 1587 auf dem Schafott hingerichtet. Unzählige Historiker, Künstler, Schriftsteller, Musiker – Tommaso Campanella, Friedrich Schiller, Stefan Zweig, Gaetano Donizetti, Robert Schumann – haben sich mit dem Schicksal der Königin von Schottland auseinandergesetzt, mancher Filmemacher ihr zum Auftritt auf der Leinwand verholfen. In „Mary – Königin von Schottland“ von Thomas Imbach verkörpert Camille Rutherford die Herrscherin, die familiär bedingt Französisch so perfekt wie Englisch spricht. Es empfiehlt sich sehr, den Film in der Originalfassung anzuschauen, da ihn Imbach in die Zweisprachigkeit der Protagonistin hineinkonzipiert hat: mit dem verspielten Französisch, das weitgehend die Sprache von Marys Kindheit, ihrer Jugend, ihrer ersten Ehe ist, und dem kräftigeren, formelleren Englisch, ihr

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren