Ein Geschenk der Götter

Drama | Deutschland 2014 | 102 Minuten

Regie: Oliver Haffner

Eine arbeitslose Schauspielerin soll im Auftrag der Job-Agentur gemeinsam mit anderen Arbeitslosen ein Theaterstück aufführen. Die Wahl fällt auf die griechische Tragödie „Antigone“ als Beispiel für ein selbstbestimmtes Leben unter misslichen Umständen. Nach aufreibenden Proben schafft es die Truppe tatsächlich, mit der Aufführung im Stadttheater zu bestehen. Eine in der Hauptrolle temporeich-differenziert gespielte Komödie. Ihr sympathischer Ansatz, Sozialkritik mit einem Wohlfühlfaktor zu präsentieren, wird aber durch klischeehafte Figuren und mitunter recht papierne Dialoge arg unterlaufen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Oliver Haffner
Buch
Oliver Haffner
Kamera
Kaspar Kaven
Musik
Franz Schubert
Schnitt
Anja Pohl
Darsteller
Katharina Marie Schubert (Anna) · Adam Bousdoukos (Dimitri) · Paul Faßnacht (Franz) · Katharina Hauter (Friederike) · Rainer Furch (Hubert)
Länge
102 Minuten
Kinostart
09.10.2014
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama | Komödie

Diskussion
Ein Blick auf die Landschaft heiterer deutscher Kinofilme genügt, um deren Unzulänglichkeit für sozialkritische Themen zu diagnostizieren. Schweiger, Schweighöfer & Co. finden mit ihren Lustspielen aus dem Privatleben des hippen Jungbürgertums die Welt ganz in Ordnung. Ihre Filme sind in Form und Inhalt konservativ und laufen auf eine Bestätigung der Verhältnisse hinaus. Oliver Haffners »Ein Geschenk der Götter« schlägt mit seiner tragikomischen Fabel aus dem Milieu von Langzeitarbeitslosen hingegen einen anderen Ton an. Zentrale Figur ist die 36-jährige Schauspie

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