Komödie | Deutschland 2014 | 104 Minuten

Regie: Marco Kreuzpaintner

Ein homosexueller Star-Friseur verliebt sich gegen alle Widerstände in eine heterosexuelle Kollegin. Für die Hauptfiguren der charmanten romantischen Komödie gilt es auf dem Weg zum gemeinschaftlichen Liebesglück gleich zwei Hürden zu überwinden: neben den sozialen Unterschieden auch noch die sexuelle Orientierung sowie, damit einhergehend, die mannigfaltigen Vorurteile im schwulen Freundeskreis. Das überzeugende Spiel der Hauptdarsteller, einige gute Gags und Ansätze einer Milieukritik kontrastieren mit einer Tendenz zur Überkonstruktion und dramaturgischen Ungereimtheiten. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Marco Kreuzpaintner
Buch
Marco Kreuzpaintner · Jane Ainscough
Kamera
Daniel Gottschalk
Musik
Peter Plate · Ulf Leo Sommer · Daniel Faust
Schnitt
Hansjörg Weissbrich
Darsteller
Kostja Ullmann (Tom) · Aylin Tezel (Heidi) · Ken Duken (Robert) · Katja Riemann (Berta) · August Zirner (Salvatore)
Länge
104 Minuten
Kinostart
23.10.2014
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie

Diskussion
Tom schneidet keine Haare mehr und wenn, dann nur mit Schere. Heidi dagegen schätzt den Rasierapparat und das einfühlsame Gespräch mit ihren Kundinnen. Marco Kreuzpaintner taucht mit „Coming In“ in eine Welt ein, in der Klischees noch ein bisschen schwerer wiegen als anderswo: diejenige der Friseure und Friseusen, in der sich zwischen Sparschnitt und Starschnitt tiefe Gräben auftun. Tom Herzner ist jung, schwul, erfolgreich: Der Friseur mit eigenem Edelsalon in Berlins schicker Mitte hat soeben ein eigenes Shampoo kreiert. Für Männer versteht sich. Weil aber de

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