Heute bin ich Samba

Komödie | Frankreich 2014 | 120 Minuten

Regie: Eric Toledano

Als ein seit zehn Jahren in Frankreich lebender Senegalese eine Stelle als Koch in Aussicht hat, beantragt er eine Aufenthaltserlaubnis, erhält statt der Papiere aber einen Tritt und landet in Abschiebehaft, wo er sich in eine bürgerliche Helferin verliebt. Dramatische Komödie über das Schattenleben von „Illegalen“, die auf die Gemeinsamkeiten aller Protagonisten, unabhängig von Stand und Einkommen, abhebt. Mit humorvoller Leichtigkeit findet der Film eine dramaturgisch überzeugende Balance zwischen komischen und tragischen Momenten und unterhält mit vielen Nebenepisoden, überraschenden Wendungen und einem außergewöhnlichen Darsteller-Ensemble. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
SAMBA
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2014
Regie
Eric Toledano · Olivier Nakache
Buch
Eric Toledano · Olivier Nakache
Kamera
Stéphane Fontaine
Musik
Ludovico Einaudi
Schnitt
Dorian Rigal-Ansous
Darsteller
Omar Sy (Samba) · Charlotte Gainsbourg (Alice) · Tahar Rahim (Wilson) · Izïa Higelin (Manu) · Youngar Fall (Lamouna)
Länge
120 Minuten
Kinostart
26.02.2015
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches „Making of“ (45 Min.) sowie ein kommentiertes Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Senator/Universum (16:9, 1.78:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Senator/Universum (16:9, 1.78:1, dts-HDMA frz./dt.)
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Diskussion
In einem Festsaal, halb Diskothek, halb Revuetheater, findet eine große Hochzeitsfeier statt. Auf dem überschäumenden Höhepunkt wird die große Sahnetorte angeschnitten und dann wieder aus dem Raum getragen. Die Kamera folgt ihr aus dem goldenen Festambiente hinaus durch engere Flure bis hin in die Küchenräume, wo angespannt gearbeitet wird, fährt an den Köchen und Küchenhelfern vorbei bis in die Spülküche hinein. Gleich zu Beginn gelingt es dem Regie-Duo Eric Toledano und Olivier Nakache mit dieser Kamerafahrt, die sozialen Schichtungen und Gegensätze einzufangen. Am untersten Ende der gesellschaftlichen Leiter steht, neben anderen Küchenhelfern, Samba, ein großer Mann aus dem Senegal, der sich seit zehn Jahren in Frankreich mit Gelegenheitsjo

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