Filmessay | Deutschland 2013 | 125 (TV 70) Minuten

Regie: Robert Bramkamp

Eine erfolglose Künstlerin aus Berlin-Mitte hofft auf ihren Durchbruch, als sie zu einer Gruppenausstellung eingeladen wird. Doch die Veranstaltung ist lediglich Vorwand für ein riskantes Strahlenexperiment, das ins Katastrophale umschlägt. Der experimentelle Film wirft einen satirisch-boshaften Blick auf die Kunstszene und ihre Mechanismen, öffnet sich aber mit lustvollen Perspektivwechseln, liebevollen Kinoreferenzen und einem kollektiven Erzählversuch auch für allerlei überraschende Spiegelungen. Ein hochambitionierter Versuch, Film als Werkzeug zur Hinterfragung medialer Wirklichkeitskonstruktion in Spiel zu bringen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Robert Bramkamp
Buch
Robert Bramkamp
Kamera
Sebastian Egert
Musik
Max Painter · Martine Roberts · Clive Painter · The Notwist · Martin Steyer
Schnitt
Andeas Zitzmann
Darsteller
Inga Busch (Nikita Neufeld) · Peter Lohmeyer (Laurens/Peter Maturana) · Megan Gay (Una Quenns) · Jana Schulz (Fiona Da Vinci) · Herbert Schöberl (Dr. Erdmann)
Länge
125 (TV 70) Minuten
Kinostart
09.04.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Filmessay

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Gespräch zwischen dem Regisseur und Georg Seeßlen.

Verleih DVD
Neue Visionen (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Kunst in Berlin-Mitte. In der „Zone“ verschwimmt die Grenze zwischen Kunst und Leben. Wenn ein Straßenarbeiter mit einem Pressluftbohrer hantiert, ist nicht automatisch ausgemacht, dass es sich dabei nicht um einen amerikanischen Performance-Künstler handelt, der, wenn er es in Berlin nicht schaffen sollte, immer noch nach New York zurückkehren kann. Nikita Neufeld und Una Queens sind Teil dieser prekär lebenden Kunstszene, nicht erfolgreich am Markt und nicht erfolgreich im Betrieb, der gerne Scheiße in Kunst verwandelt. Prekariat, gepaart mit Midlife-Crisis. Der Blick, den Robert Bramkamp und Susanne Weirich auf die schicke Kunstszene werfen, ist satirisch- boshaft und zeugt von einiger Kennerschaft. Doch dann weitet sich der Blick, wenn die Wiss

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