Mein Sohn Helen

Tragikomödie | Deutschland 2014 | Minuten

Regie: Gregor Schnitzler

Während eines Schüleraustauschjahrs in San Francisco outet ein 17-Jähriger seine lange unterdrückte sexuelle Identität. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland konfrontiert er seinen allein erziehenden Vater, einen Gourmetkoch, mit der Entscheidung zur geschlechtlichen Umorientierung. Für den Witwer bricht ein Weltbild zusammen; von Selbstvorwürfen geplagt, sucht er die „Schuld“ in der eigenen Erziehung seines Sohns und erkennt nur schwer, dass der junge Mann, der mit seiner Volljährigkeit auch körperlich eine Tochter sein will, einen durchaus natürlichen Selbstfindungsprozess durchlebt. Beeindruckendes, tragikomisch akzentuiertes (Fernseh-)Drama zur Transgender-Problematik, dem sein Appell für Zuneigung, Liebe und Anerkennung vor allem dank der beiden vorzüglichen Hauptdarsteller gelingt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Gregor Schnitzler
Buch
Sarah Schnier
Kamera
Jutta Pohlmann
Musik
Maurus Ronner
Schnitt
Ollie Lanvermann
Darsteller
Jannik Schümann (Finn/Helen) · Heino Ferch (Tobias Wilke) · Winnie Böwe (Diana Calis) · Zoe Moore (Louisa Atalay) · Kyra Kahre (Jasmin Thalheimer)
Länge
Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Tragikomödie

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