Ben Hur (2016)

Abenteuerfilm | USA 2016 | 124 Minuten

Regie: Timur Bekmambetov

Wegen eines Attentats auf den römischen Statthalter in der Provinz Judäa wird der Jude Ben Hur ausgerechnet von seinem adoptierten römischen Bruder Messala als Sklave auf eine Galeere verbannt. Jahre später kehrt er voller Hass in seine Heimat zurück, um sich an seinem einstigen Freund und Verwandten zu rächen. Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Lew Wallace, der die in den „Bruderkampf“ verwobene Geschichte von Jesus von Nazareth weitgehend vernachlässigt, um den Fokus vollends auf das durch die filmischen Vorgänger berühmt gewordene Wagenrennen zu legen. Eher sportlicher Actionfilm als Heilsgeschichte, verkommt der komplexe Stoff zu einem stückwerkhaften „Historienschinken“ mit annehmbaren Effekten, dem es an Charisma, Seele und epischen Atem fehlt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BEN-HUR
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Timur Bekmambetov
Buch
Keith R. Clarke · John Ridley
Kamera
Oliver Wood
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Dody Dorn · Richard Francis-Bruce · Bob Murawski
Darsteller
Jack Huston (Judah Ben Hur) · Toby Kebbell (Messala) · Rodrigo Santoro (Jesus) · Nazanin Boniadi (Esther) · Morgan Freeman (Ilderim)
Länge
124 Minuten
Kinostart
01.09.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuerfilm | Historienfilm

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die umfangreichere BD enthält indes ein Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.) sowie ein fünfteiliges, trotz der Länge nicht sonderlich ergiebiges "Making of" (71 Min.). Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Der schon im Jahr 1880 erschienene Roman „Ben Hur“ von Lew Wallace besitzt vieles, was einen Bestseller auch nach heutigen Maßstäben auszeichnet: Freunde fürs Leben, die das Schicksal zu Feinden macht und nach Jahren der Trennung als tödliche Rivalen wieder zusammenbringt; große historische Tableaus, in der despotische Römer ihre Kolonien dominieren; Familien, die auseinandergerissen werden, um sich nach vielen Jahren wiederzufinden; das Motiv der Rache, das Menschen zum Äußersten treibt; einen sportlichen Wettkampf, der neben dem Krieg ein probates Mittel zu sein scheint, um zwischenmenschlichen Zwist zu bereinigen. Und schließlich die größte Geschichte aller Zeiten: die des aramäischen Wanderpredigers, der zum Messias avancierte, um nicht nur die Juden zu retten, sondern auch die Rachsucht eines jüdischen Fürsten zu bändigen, der die Römer aus Judäa vertreiben wollte: Judah Ben Hur. Die filmischen Qua

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