Das Löwenmädchen

Drama | Norwegen/Deutschland 2016 | 118 Minuten

Regie: Vibeke Idsøe

In einem norwegischen Provinzstädtchen kommt im Jahr 1921 ein Mädchen zur Welt, dessen ganzer Körper mit feinen blonden Haaren überzogen ist. Da seine Eltern es nahezu hermetisch abschotten, muss es sich die Welt selbst erfinden. Als Erwachsene schließt es sich einer Jahrmarktgruppe an, bevor die junge Frau als Wissenschaftlerin ihre Identität findet. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Erik Fosnes Hansen wird dem herausfordernden Stoff in keiner Weise gerecht. Durch die sentimentale Anmutung als biederer Märchenfilm fehlt jede realistische Verankerung, weder der krasse gesellschaftliche Ausschluss noch die Gewalt werden spürbar.

Filmdaten

Originaltitel
LØVEKVINNEN
Produktionsland
Norwegen/Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Vibeke Idsøe
Buch
Vibeke Idsøe
Kamera
Dan Laustsen
Schnitt
Per-Erik Eriksen
Darsteller
Rolf Lassgård (Gustav Arctander) · Rolf Kristian Larsen (Sparky) · Kjersti Tveterås (Hannah) · Kåre Conradi (Jahnn) · Ida Ursin-Holm (Eva Arctander mit 23)
Länge
118 Minuten
Kinostart
14.09.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Drama
Diskussion
Rund 25 Jahre, nachdem der „Elefantenmensch“ Joseph Carey Merrick auf den Jahrmärkten Londons Aufmerksamkeit erregt, wird in den 1910er-Jahren in einer norwegischen Provinzstadt ein ungewöhnliches Baby geboren. Die Anwesenden, Vater, Arzt, Hebamme, behelfen sich zunächst mit Charakterisierungen aus dem Tierreich: Wiesel, Affe, Löwe, Katze. Für den Stationsmeister Gustav Arctander, der seine Frau bei der Geburt verloren hat, ist das tiernahe Wesen, dessen gesamter Körper mit feinen blonden Haaren bedeckt i

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