Drama | Deutschland/Frankreich 2016 | 81 Minuten

Regie: Tarek Ehlail

In naher Zukunft wurden an den Grenzen Deutschlands Transitzonen eingerichtet, halten brachiale Polizeikorps die geflüchteten Menschen auf Abstand. Als ein Beamter mutwillig einen afrikanischen Migranten tötet, gerät er in Gewissensnöte und beginnt, nach der Identität des Getöteten zu fahnden. Der formal hochambitionierte Thriller entfaltet ein ebenso schlüssiges wie provokatives Spiel mit visuellen und politischen Tabus, wobei er auf Ängste und Unsicherheiten zielt. Dagegen bleibt der Protagonist fremd, auch seine Liebesgeschichte mit der Schwester des Toten wirkt aufgesetzt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Tarek Ehlail
Buch
Tarek Ehlail
Kamera
Mathias Prause
Musik
Alec Empire
Schnitt
Andrea Mertens
Darsteller
Benno Fürmann (Volt) · Sascha Alexander Gersak (Torsun) · Ayo (LaBlanche) · Denis Moschitto (Adama) · Anna Bederke (Bea)
Länge
81 Minuten
Kinostart
02.02.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Science-Fiction

Heimkino

Die Edition enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte. Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature drei mit im Film nicht verwendeten Szenen (3 Min.) plus eines alternativen Filmendes (4 Min.).

Verleih DVD
farbfilm/Lighthouse (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
farbfilm/Lighthouse (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Provozierendes Drama über Polizeigewalt gegen Flüchtlinge

Diskussion
„In naher Zukunft“, informiert ein Insert vor schwarzer Leinwand. Ganz so nah ist diese Zukunft dann doch noch nicht: Die Handlung spielt in Deutschland, Polizeifunk lässt universale Überwachung anklingen, Musik kündet dräuend von kommendem Unglück; dann meldet sich die Stimme eines offenbar aus Afrika stammenden Mannes aus dem Off. Er beschreibt, dass das Land in verschiedene Zonen unterteilt ist: scharf bewachte Ghettos der Reichen und Transitzonen der Armut, die unterversorgt und hochkontrolliert vor allem in Grenznähe liegen. Sie ähneln Slums in der Dritten Welt und sind zu Räumen ohne Recht und Gesetz geworden. Die Situation droht zu eskalieren. Irgendetwas steht offenbar bevor: „Wir sind da. Wir sind viele...“ Dann kommt es zu einem der offenbar regelmäßigen Zusammenstößen zwischen Flüchtlingen und

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