Die Schöne und das Biest (2017)

Kinderfilm | USA 2017 | 130 Minuten

Regie: Bill Condon

Um ihren Vater zu retten, liefert sich eine aufgeweckte junge Frau einem furchteinflößenden Wesen aus, das in einem verzauberten Schloss haust. Ihre anfängliche Abneigung wandelt sich, als sie die verborgene Empfindsamkeit des rohen Schlossherrn weckt. Remake des Disney-Zeichentrick-Musicals aus dem Jahr 1991 als Realfilm, der inhaltlich und musikalisch eng am Original bleibt und verblüffend genau die Animationen in Ausstattung und Kostüme überträgt. Während dabei die Qualitäten der Vorlage erhalten bleiben, beweist der Film in der Zeichnung der Nebenfiguren durchaus Mut zur reizvollen Neuinterpretation.

Filmdaten

Originaltitel
BEAUTY AND THE BEAST
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Bill Condon
Buch
Stephen Chbosky · Evan Spiliotopoulos
Kamera
Tobias A. Schliessler
Schnitt
Virginia Katz
Darsteller
Dan Stevens (Biest / Prinz) · Emma Watson (Belle) · Luke Evans (Gaston) · Kevin Kline (Maurice) · Josh Gad (Le Fou)
Länge
130 Minuten
Kinostart
16.03.2017
Fsk
ab 6; f
Genre
Kinderfilm | Literaturverfilmung | Märchenfilm | Musical
Diskussion
In dem gewaltigen Schloss sind sie beide Gefangene: Das ungehobelte Biest, einst wegen seiner Lieblosigkeit von einer Zauberin in eine furchteinflößende Gestalt verwandelt, und die aufgeweckte Belle, die sich zu einem Leben im Bannkreis des menschenfeindlichen Schlossherrn verpflichtet hat. Ganz ohne Mittel, den einsamen Ort hinter sich zu lassen, sind sie jedoch nicht. Nachdem die anfängliche Abneigung gewichen ist und die beiden sich nähergekommen sind, enthüllt das Biest der jungen Frau eine Möglichkeit, sich kraft ihrer Gedanken fortzuwünschen. Die magische Traumreise führt die beiden zurück in Belles Vergangenheit, in die Künstlerklause in Paris, wo sie geboren wurde. Ein Abstecher mit zwiespältigem Ergebnis, denn der Blick zurück erweist sich nicht als reine Befreiung von den Fesseln der Gegenwart, sondern in vielem auch als schmerzhafte Bürde. Man kommt kaum umhin, in dieser Szene aus Bill Condons „Die Schöne und das Biest“ nicht auch eine subtile Anspielung auf das generelle Dilem

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