Mein wunderbares West-Berlin

Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 98 Minuten

Regie: Jochen Hick

Das West-Berlin der 1960er-Jahre galt als Zufluchtsort für Homosexuelle. Aus der Konfrontation mit der repressiven Gesellschaft formierte sich ab den 1970er-Jahren ein schwules Selbstbewusstsein, bis die Krankheit AIDS die neue Freiheit erschütterte. Der kluge, gesellschaftspolitisch ambitionierte Dokumentarfilm zeichnet eine Chronik des schwulen Lebens in West-Berlin bis zum Mauerfall nach, befragt Protagonisten aus jener Zeit und verbindet ihre Erzählungen mit teils unveröffentlichtem Archivmaterial. Ohne nostalgische oder kulturpessimistische Töne leistet er damit einen wertvollen Beitrag zur queeren Geschichtsschreibung. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Jochen Hick
Buch
Jochen Hick
Kamera
Alexander Gheorghiu · Jochen Hick
Schnitt
Thomas Keller
Länge
98 Minuten
Kinostart
29.06.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Salzgeber (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Eine Chronik des schwulen Lebens in der geteilten Stadt Berlin

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