Dokumentarfilm | Schweden/Deutschland/Finnland 2016 | 84 Minuten

Regie: Joakim Demmer

Dokumentarfilm über die Zusammenhänge zwischen internationaler Entwicklungshilfe und weltweiter Spekulation mit Ackerland. Ausgehend von der Frage, warum ein Land wie Äthiopien Nahrungsmittel nach Europa exportiert, während seine Bewohner hungern, beschreibt er in einer komplexen Bildsprache die teilweise grotesken Folgen neoliberaler Investitionspolitik und spart nicht mit kritischen Kommentaren. Dabei verdichtet sich die Analyse, wie blinder Fortschrittsglaube menschliche Existenzen wie auch die soziale Ordnung zerstört, zur aufrüttelnden Annäherung an eine humane Tragödie.

Filmdaten

Originaltitel
DEAD DONKEYS FEAR NO HYENAS
Produktionsland
Schweden/Deutschland/Finnland
Produktionsjahr
2016
Regie
Joakim Demmer
Buch
Joakim Demmer
Kamera
Ute Freund
Schnitt
Frank Brummundt · Stefan Sundlöf
Länge
84 Minuten
Kinostart
05.10.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
„Die Deutschen wollen investieren! Die Amerikaner wollen investieren! Alle wollen investieren! Was wird aus unserem Land?“, singen drei äthiopische Musiker in einer ländlichen Region. Mitten in der Hauptstadt Addis Abeba steht dagegen ein Esel im dichten Autoverkehr und schaut gleichgültig um sich. Zwei Bilder, die Äthiopien als Land zwischen forciertem Fortschrittsglauben und alten Traditionen porträtieren. Das Allheilmittel gegen Hunger und Armut sieht die Regierung in ausländischen Agrar-Investoren. Aber welche Folgen hat das für das ökologische Gleichgewicht und für die einheimischen Bauern? Als der schwedische Regisseur Joakim Demmer vor einigen Jahren nachts in Ad

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren