Gefangen - Der Fall K.

Drama | Deutschland 2018 | 89 Minuten

Regie: Hans Steinbichler

Das dem „Fall Mollath“ nachempfundene Drama handelt von einem Mann, der die Schwarzgeld-Geschäfte seiner Frau nicht länger tolerieren will, darüber zu Unrecht in der Psychiatrie landet und rund ein Jahrzehnt später juristisch seine Rehabilitation erstreitet. Das aus der Sicht des Mannes geschilderte Drama zeichnet die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge über Ehekrise, Gefängnis und den Kampf um eine Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens nach. Der packende, auf den überzeugenden Hauptdarsteller fokussierte Film lotet das Martyrium des Mannes eindringlich aus, lässt darüber aber die Intrige gegen ihn und ihre Nutznießer in Wirtschaft und Politik eher außen vor. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Hans Steinbichler
Buch
Kit Hopkins · Hans Steinbichler · Henriette Piper
Kamera
Christian Rein
Musik
Sebastian Pille
Schnitt
Christian Lonk
Darsteller
Jan Josef Liefers (Wastl Kronach) · Julia Koschitz (Elke Kronach) · Thomas Huber (Stefan Menges) · Marcus Grüsser (Dr. Harald Stern) · Thomas Limpinsel (Dr. Max Lindner)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Dem "Fall Mollath" nachempfundenes Drama um einen Mann, der die Schwarzgeld-Geschäfte seiner Frau nicht tolerieren will, darüber zu Unrecht in der Psychiatrie landet und rund ein Jahrzehnt später seine Rehabilitation erstreitet.

Diskussion

Der Regisseur Hans Steinbichler hat keine Angst vor Pathos und Gefühlen, auch nicht vor großen Tragödien, die das Leben schrieb. „Gefangen – Der Fall K.“ ist ein Steinbichler-Film par excellence. Es beginnt mit schnellen Autos, Sex und großer Liebe. Wie andere Steinbichler-Filme, zuletzt „Eine unerhörte Frau“ (fd 44 189), beruht „Gefangen – Der Fall K.“ auf einer wahren Geschichte: derjenigen von Gustl Ferdinand Mollath. Der „Fall Mollath“ beschäftigte als Justizskandal jahrelang Gerichte und Medien; es ging um Schwarzgeld-Vorwürfe, angebliche Gewaltbereitschaft, Intrigen und die Abgründe der forensischen Psychiatrie. Im Film heißt Mollath Sebastian Kronach. Ansonsten folgt das Drehbuch ziemlich genau und chronologisch den Ereignissen, in entsprechender Auswahl und Gewichtung. Der Film beginnt als Liebesgeschichte. Sebastian „Wastl“ Kronach restauriert Oldtimer, seine Frau Elke macht als Anla

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